Das andere Problem ist, dass per E-Mail oft viel aggressiver geworben wird als in irgendeinem anderen Medium. Werbung für zweifelhafte Imitationen von Medikamenten, für dubiose Kreditunternehmen und ähnliches sind in anderen Medien undenkbar. Dies liegt ganz einfach daran, dass Behauptungen, die per E-Mail aufgestellt werden nicht so leicht nachprüfbar sind, wie solche im Direktabsatz.
Es ist daher notwendig, zu verhindern, dass E-Mailadressen wie Freiwild behandelt und beliebig eingedeckt werden, denn dies schadet letztendlich den Inhabern der E-Mailadressen wie auch allen, die im Internet Geschäfte treiben wollen, da in den Augen der Konsumenten das Internet im allgemeinen und E-Mail im speziellen nach wie vor geringe Glaubwürdigkeit besitzen. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, E-Mailadressen zu verwalten:
Variante b: Jede Firma verwaltet ihre E-Mailadressen selber:
Der auf der Hand liegende Vorteil ist das Benutzervertrauen: Jeder
weiss genau, von welcher Firma er Werbe- E-Mails erhält. Ein
Fragezeichen muss man bei der Datensicherheit setzen. Haben alle
Firmen, die Datenbanken mit E-Mailadressen führen, das
nötige Know-How, um die Daten sicher zu verwalten? Was
passiert mit Firmen in Finanzengpässen? Wer hindert sie
effektiv daran, die Adressdatenbank zu verkaufen? Ein weiterer
Vorteil dieser Variante ist, dass keine zentrale Kontrollstelle
benötigt wird, die die Adressen verwaltet.
Bei beiden Varianten ist es von zentraler Bedeutung, dass sowohl das Eintragen absolut transparent ist, als auch die Möglichkeit, sich wieder zu löschen.
Variante b: Jede Firma führt ein Register
Diese Variante wäre absolut inakzeptabel, da jede Firma zu
Spam und damit zur Abwälzung der Werbekosten auf
Empfänger und dritte berechtigt wäre. Welcher User hat
denn schon die Lust, sich bei tausenden von Firmen einzeln
abzumelden. Wer gibt ihm die Garantie dass er dann auch
tatsächlich gelöscht wird und nicht einfach nur die
Adresse verifiziert wird?
Zu diesen beiden Methoden lässt sich sagen, dass das Problem auf die einzelnen User abgewälzt wird. Eine solche Praxis hätte für das Medium E-Mail nur negative Folgen, da die Akzeptanz von Werbung per E-Mail noch tiefer sinken würde, als sie jetzt schon ist. Dies wäre sehr schade, sind doch die technischen Möglichkeiten, potentielle Kunden per E-Mail zu erreichen riesengross.
| 54 Von: Peter Leuenberger Datum: Fri Feb 23 22:38:55 2001 Die Variante Opt-Out mit zentraler Stelle hat noch einen weiteren Nachteil: Was passiert wenn ich meine im Register eingetragene Adresse bei GMX künde und jemand andres diese Adresse nach einiger Zeit wieder anmeldet? Er ist dann ohne zu wissen auf der Liste. |
| 152 Von: DaKu Datum: Fri Apr 12 02:39:22 2002 Wäre total für deineIdee, dass jede Firma eine opt-in Liste führen sollte und ausschliesslich on pain of fucking death diesen Adressen ihren Mist versenden sollen - aber dafür auf die ganze Welt, also inklusiv diese fucking filthy chinky-eyed pornographische, paedophilischen spamming bastards aus China, welche ihre Adressen CD gratis bei chinanet 100% zu Spammingzwecke beziehen können. Daku |
| 166 Von: BAZ Datum: Thu Oct 17 23:58:21 2002 Spam ist Psycoterror. Spammen ist Gewaltausübung. Weg mit Spam. Ich bin derzeit Opfer von rund um die Uhr eintrudelnden Spams. Ich betrachte meinen E-Mailaccount als meinen Privatgrund und möchte ungebeten überhaupt keine Werbung. Ich habe einen Großteil der Headers veröffentlicht. Da laufend welche ankommen, ist die Liste im Moment nicht komplett. Heute waren es bis jetzt 67 Stück. http://mitglied.lycos.de/egonstcm/themen/spam/liste__der_spam_versender.htm Mit besten Grüßen BAZ (Wien) |
| 169 Von: Andreas Jensen Datum: Sun Nov 10 21:15:29 2002 Die Menge an Spam nimmt täglich zu. Und scheinbar greifen immer mehr Spammer auf eine neue Methode zurück, um gültige Adressen zu finden: Sie kaufen sich eine billige Namensliste (Telefonbuch, Branchenbuch usw.) und generieren Adressen à la Vorname.Nachname@(Liste der Provider), V.Nachname@Provider, Vorname-N@... usw. Jede Mail ist einzigartig im Inhalt, Message-ID usw. Auf diese Art und Weise lassen sich Millionen eMail-Adressen finden (einfach schauen, welche stimmen oder zurückkommen bzw. wer sich beschwert). Das habe ich sehr schnell erfahren müssen, als eine von mir eingerichtete (inzwischen ungültige) Adresse innerhalb von drei Tagen Ziel von Spam wurde, obwohl ich sie noch gar nicht benutzt oder irgendwo bekanntgegeben hatte. Bei T-Online hatten es Spammer bisher sogar noch einfacher: Telefonnummer@t-online. Zum Glück wurde das aber geändert. |
| 174 Von: Uwe Datum: Wed Jan 8 15:16:34 2003 Sehr gute Site + gute Info. Wie aber kann ich verhindern, wenn "Carina" mich mich dem Betreff "Re: unser Termin" anmailt? Natürlich steht dann doch der gleiche Mist drin wie in den anderen Sexwerbemails .... |
| 176 Von: Jochen Datum: Tue Jan 21 14:50:26 2003 Einen sehr guten Spam-Schutz bietet jetzt ein Mailkonto bei www.mayl.de. Das Konto kostet 20 Euro pro Jahr und funktioniert folgendermassen: Nur Mails, deren Absender auf einer benutzerdefinierten Identliste stehen, gelangen ohne Umweg in den Posteingang. Alles andere wird gefiltert. Das System hat eigene Mechanismen zur Filterung unerwünschten Spams. Sollte eine Mail diesen Filter überwinden, wird der Absender zusätzlich noch mit einer eigenen Blockliste verglichen. Ist er da drauf, fliegt die Mail raus. Anschliessend landet die Mail in einem speziellen Ordner "Unidentifiziert", und der Absender erhält die Aufforderung sich gegenüber dem System zu identifizieren, indem er entweder einen Link in der Mail anklickt, oder einen bestimmten Code aus der Mail in den Betreff kopiert und per Reply zurückschickt. Erst nach erfolgreicher Identifizierung wird die Mail vom Ordner "Unidentifiziert" in den Posteingang verschoben. Diese Identifizierung findet bei jedem Absender nur einmal statt, er wird dann automatisch auf die Identliste gesetzt. Dieses Handshake kann nur ein Mensch von Hand erledigen, jedoch kein Spammer. Bin von diesem System begeistert und geniesse die Ruhe vor dem Spam :-) Jochen |
| 179 Von: Havi Datum: Mon Jan 27 23:40:38 2003 hier eine grosse Liste von Spam adr. die kopiert und eingefügt werden kann ergänzen Sie Ihre Liste damit sie effektiver arbeiten kann. Welfen wir uns so gegenseitig die Spam mailer das Handwerk zu legen. Besten Dank Grüsse Havi bluesguitar333kh553@yahoo.com bmw_lexus_2000pg416@yahoo.com bmxjeriu861@yahoo.com Brianna121@aol.com ari_win@ksc.co.th BusinessCo@galaxy5.com Business-Solutions_Advanced@norikomail.com cgerdes_petra7253c23@lycos.de christine_cruz_khvc@excite.com chtrytyrytran34@hongkong.com cvlesonja_bolke@tm1.net etc. |
| 193 Von: anonym Datum: Mon Apr 7 22:19:23 2003 Zitat: "hier eine grosse Liste von Spam adr." Ich meinte, irgendwo gelesen zu haben, dass man solche Listen nicht veröffentlichen darf/soll (?). Zum anderen nützt es aber eh nichts, einzelne Mail Adressen zu blocken, denn ein Spamer Mail wird selten 2x von der selben Absender Adresse zu kommen. Generell müsste schon die komplette Domäne gesperrt werden (nun ja, es gibt auch einige"Einschlägige" Domänen, die ich prinzipiell blocke, hier aber nicht nennen möchte). Als fast noch effektiver finde ich die Mail Filter per Subject Line - insbesondere, wenn man kaum englische Korrespondenz hat, kann man problemlos Filter wie FREE, FEEL, HOW TO, Make $, diverse "Schmuddelwöter" usw. einrichten und einen grosse Anzahl Spam blockieren. Wenn ich mir die "Quarantäne" im Content Filter Programm so ansehe, kann ich sagen, dass wohl ca. 80-90% des Spam abgeblockt wird. Ist natürlich dann noch ärgerlicher, wenn dann trotzdem ab und zu wieder ein Spam Mail im Postfach landet. |
| 204 Von: veronika Datum: Fri Jun 6 13:52:07 2003 ich finde spam nicht gut. ich habe eine mail bekommen, die mir wichtig war und konnte sie nicht öffnen, da ich mit dem spam nicht zu rande komme. |
| 227 Von: Reinhard Pönitz Datum: Thu Jan 15 20:31:45 2004 Ich bekommen hunderte eMail´s von "Wotch". Die gehen mir total auf die Nerven. Was kann man dagegen machen? |
| 239 Von: Markus Högg Datum: Tue Apr 13 09:23:33 2004 Leider bin ich kein Experte beim Homepageerstellen aber mal einen Vorschlag: Die Adresshändler wollen doch anonym bleiben, also erstellt doch mal eine `Homepage: Wir müllen eure Mailbox zu.`am besten mit Adressen und Foto. Ich möchte mal sehen wie die Herren mal selbst an mails ersticken. markushoegg@t-online.de |
| 244 Von: Stefan Datum: Tue Aug 3 18:47:52 2004 Leute, habt Ihr schon SPAM-Pal getestet, gibts umsonst im Internet. (Es ist auch kein Code zum Spionieren darin versteckt) Und nun zu meinem Rezept: Ich filtere meine Mails mit SPAM-Pal. 99% werden sicher erkannt - man kann die Erkennung mit mehreren Plu-Ins einstellen. Die so im Betreff gekennzeichneten SPAM werden dann im OL2004 weiterverarbeitet. Erkannte SPAM erhalten automatisch eine freundliche Mitteilung über eine zweite E-mailadresse (abuse@meine-Firma.de), daß Ihre Mail gelöscht wurde und der vermutliche Spammer seine Mail mit dem Zauberwort "spamkey" im Betreff nochmals an die ursprüngliche Adresse schicken soll. Ausgenommen sind natürlich Absender, die bereits in meiner Adrssliste im Outlook vorhanden sind. Die zweite E-mailadresse (abuse) habe ich natürlich nur als Einbahnstraßenadresse (E-mail wird beim Provider gelöscht) konfiguriert. Vorteil: Ich brauch auch die mit SPAM markierten Mails nicht kontrollieren, da ein irrtümlich gefilterter Kunde eine Mitteilung erhält. Dieser kann dann in dringenden Fällen seine Mail mit dem Zauberwort im Betreff wiederholen, und somit eine Übermittlung erzwingen. Nachteil: Spamer benutzen häufig gefälschte Absenderadressen. Meine Meldung erhalten somit unbeteiligte. (Bouncen) Eine Abhilfe gegen SPAM ist eigentlich langfristig nur dann gegeben, wenn die Provider gemeinsam das Versenden einer Mail unverschämt teuer machen würden. z.B. 1US$ (hätte eigentlich nichts dagegen) |
| 792 Von: Detlef Datum: Wed Jun 7 20:24:11 2006 Ich blockiere seit geraumer Zeit die Domains von die Spams abgesendet werden und muss sagen das es täglich immer weniger werden. Von anfänglich über einhundert Spam Email bin ich mittlerweile auf zehn Spam Emails angelangt. Es wird immer schwieriger für den Spammer unbekannte Domains zu finden. Ich finde Provider oder Domains die es den Spammer ermöglichen massenweise Spam Emails zu verschicken sollten kollektiv geblockt werden. Da die meisten aus dem Ausland versand werden juckt es mich recht wenig ob ich von dieser Domain eine Email erhalte. Falls ich dennoch eine Email aus dem Ausland erhalten will kann ich immer noch die Domain freigeben. So setze ich den Filter: @beispiel.us Aktion=E-Mail in den sofort löschen. Wichtig ich filtere erst ab den @ den eigentlichen Namen lasse ich weg nur so wird die gesamte Domain gesperrt. Vielleicht gibt es ja einen Programmierer der ein PlugIn für Thunderbird entwickeln kann bei dem man vorgefertigte Domain Listen importieren kann. Wenn alle mitmachen werden die Provider und die Domainanbieter gezwungen umzudenken und werden den Spammern das Leben schwer machen, vorher leider nicht. cu Detlef |
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