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2 Was tun gegen Spam?

2.1 Inhalt

2.2 Wieso etwas gegen Spam tun?
2.3 Massnahmen, damit man Spam gar nicht erst erhält
2.4 Was tun, wenn man Spam erhält
2.5 Wie kann man Spam verringern?
2.6 Nützt das Ganze überhaupt etwas?
2.7 Nützliche Tipps
2.8 Kommentar

2.2 Wieso etwas gegen Spam tun?

Den allermeisten von uns ist Spam lästig. Kaum jemand will Spam lesen. Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, etwas dagegen zu tun. Die häufigste ist das "Wegklicken". Das Problem löst diese Methode jedoch nicht. Prognosen gehen davon aus, dass in Zukunft das Spamaufkommen massiv höher sein wird. (Man spricht von bis zu 50 Spams pro Tag.) Sinnvoller sind dagegen präventive Massnahmen, die das Spamaufkommen massiv reduzieren können. Sehr hilfreich sind Beschwerden bei den Providern der Spammer und bei den Mailserverbetreibern, welche die Spammer benutzen. Je nach Provider wird der Spammer innert Kürze blockiert (leider gibt es natürlich auch solche, denen Spammer egal sind).

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2.3 Massnahmen, damit man Spam gar nicht erst erhält

Je nachdem, welche Dienste man im Internet tatsächlich gebraucht, gibt es ein unterschiedliches Risiko, Spam-Mails zu erhalten. Zuerst sollte man sich darüber im klaren sein, wieso man überhaupt Spam zugeschickt kriegt. In den allermeisten Fällen ist es notwendig, dass der Spammer die E-Mailadresse kennt. Häufig vorkommende E-Mailadressen (admin@....ch, info@....ch) werden vom Spammer geraten. Möglich könnte es auch sein, dass ein vorgängiger Benutzer einer E-Mailadresse diese bekanntgegeben hat. Dies alles sind jedoch Sonderfälle, in der Regel können Sie davon ausgehen, dass eine Adresse nur dann mit Spam eingedeckt wird, wenn Sie oder Dritte diese bekanntgeben.

Quellen von E-Mailadressen können sein:

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Eingabeformulare

Für den normalen Internetbenutzer, der das Internet nur passiv nutzt (selber lesen, aber nichts veröffentlichen), dürften vor allem Eingabeformulare ein Problem sein. Beachten Sie, dass sich viele Dienste in Ländern befinden, in denen keine oder nur schwache Datenschutzregelungen gelten. Die "Privacy Statements", die viele Dienstleister auf ihren Webseiten anbieten, sagen im Kleingedruckten oft aus, dass die Adresse beliebig weitergegeben werden darf. So nimmt sich z.B. der E-Maildienst "Hotmail" explizit gewisse Veröffentlichungrechte heraus. Grundsätzlich müssen Sie bei der Angabe einer E-Mailadresse damit rechnen, dass Sie nun Spam erhalten, auch bei scheinbar seriösen Dienstleistungen. Sie sollten sich immer fragen, ob die Angabe einer E-Mailadresse in einem Formular wirklich notwendig ist. Auf keinen Fall sollten Sie in solchen Formularen eine private E-Mailadresse angeben. Ich rate dazu, einen Gratis- Mailaccount zu eröffnen, und dann diese Adresse anzugeben. In der Regel werden Sie diese Mails nicht lesen. Falls es dann doch mal notwendig sein sollte, können Sie trotzdem einen Blick in die Mailbox werfen.

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Usenet

Wenn Sie das Usenet benützen, werden sie mit grosser Sicherheit mit Spam konfrontiert. Newsgroups sind ein einfaches Ziel für Programme, die E-Mailadressen suchen. Vielfach wird dazu geraten, eine falsche E-Mailadresse anzugeben. Dies führt jedoch dazu, dass eine Kommunikation nicht mehr möglich ist. Die Angabe einer falschen E-Mailadresse kann auch dazu führen, dass Dritte den Spam erhalten. Viele E-Mailadressen, die aus Jux gewählt werden (z.B. ...@spam.com oder ...@trash.net) existieren tatsächlich! Auch heute nicht existierende Domains können in Zukunft existieren. Mehr Information zu dieser Problematik gibt es unter http://home.pages.de/~gerlo/falsche-email-adressen.html.

Für Usenet- Kommunikation ist es praktisch unmöglich, ohne einen zweiten Mailaccount zu kommunizieren. Praktisch ist ein Mailaccount bei einem Gratis-Mailanbieter (z.B. GMX). Die Filterfunktionen erlauben es, einzustellen, dass nur E-Mails mit "Re", "Aw", "Fw" und "Fwd" weitergeleitet werden, also solche, die sich auf eine Diskussion in Newsgroups beziehen. Spams werden so sehr zuverlässig abgeblockt.

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Bekannte

Ein leidiges Problem sind Bekannte, die "wichtige" Mails an alle, die sie kennen, weiterleiten und in ihrem Bekanntenkreis Personen kennen, die dasselbe tun, usw. So kommt schnell eine stattliche Anzahl von E-Mailadressen zusammen. Einerseits werden Sie so mit pseudo-lustigen E-Mails bombardiert, andererseits benutzt vielleicht ein Spammer die E-Mailadressen als erstklassige Datenbank. Abhilfe schafft die Erziehung Ihrers Bekanntenkreises. Schreiben Sie Ihren Bekannten, die in der Welt rummailen, anstatt die "To:"- oder "Cc:"- Funktion die "Bcc"- Funktion des Mailprogramms zu verwenden (Bcc: "Blind Carbon Copy"). Die E-Mails werden trotzdem an alle verschickt, die Empfänger sind jedoch im E-Mail nicht mehr ersichtlich.

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E-Mailverzeichnisse

Viele E-Mailverzeichnisse sind ein Paradies für Spammer, der Nutzen vergleichsweise gering, denn Personen, die Sie unbedingt erreichen wollen, werden mit Sicherheit Ihre Adresse kennen oder diese sonst im Telefonbuch nachschlagen. Spammer schätzen solche Verzeichnisse jedoch, weil die Adressen mit hoher Wahrscheinlichkeit korrekt sind und oft durch systematisches Abfragen der Datenbank ausgelesen werden können. Auf solche Einträge sollte man deshalb verzichten.

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2.4. Was tun, wenn man einen Spam erhält

Zuerst was man nicht tun sollte: Auf keinen Fall sollte man auf ein Spam- Mail direkt antworten, einen im Mail angegebenen Link besuchen oder eine im Mail beworbene Handlung vornehmen. Oft sind in Spams auch Webseiten angegeben, auf denen man sich angeblich löschen könne. Dies sollte man auch nicht tun.

Die Absenderadresse in einem Mail kann beliebig gewählt werden. Kaum ein Spammer gibt hier seine eigene Adresse an. Schlimmstenfalls wertet der Spammer die zurückkommenden Mails aus und übernimmt die E-Mailadressen der Antwortenden in eine Datenbank mit verifizierten Adressen, die er besonders teuer tauschen oder verkaufen kann. Einige Spammer rächen sich auch gerade noch an ihren persönlichen Feinden, indem sie in deren Namen spammen.

Die in Spams angegebene "Remove"- Funktion dient in aller Regel auch der Verifikation. Andere Spammer geben auch nur eine "Remove"- Adresse an, um die Empfänger zu beruhigen, da sie dann glauben, das Problem gelöst zu haben.

Sinnvoll sind hingegen Beschwerden, wenn der Spammer aus der Schweiz kommt, auch Begehren, gestützt auf das Datenschutzgesetz (Auskunft über die vorhandenen Daten und deren Vernichtung). Wie man die Beschwerdeadressen herausfindet, steht im nächsten Abschnitt, wie man ein Begehren gem. Datenschutzgesetz anbringt, ist auf der Seite Begehren gem. Datenschutz beschrieben.

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Wie finde ich die Beschwerdeadresse heraus?

Anmerkung: Die hier erhältlichen Informationen stützen sich auf die SMTP- Implementation gemäss RFC 821. Ein anderer Text zum gleichen Thema ist unter http://sites.inka.de/ancalagon/faq/headrfaq.html zu finden.

Dazu müssen Sie den Header des Mails sichtbar machen, dies funktioniert bei jedem E-Mailprogramm ein bisschen anders, so dass ich hier keinen generellen Ratschlag geben kann. Oftmals heissen die Menüeinträge jedoch "View Page Source" oder ähnlich. Beim Header handelt es sich um die von der eigentlichen Nachricht abgetrennten Zeilen am Anfang eines Mails.

Im Header hat es oft viele Zeilen. Die meisten sind vom Spammer jedoch frei konfigurierbar. Dieser wird natürlich versuchen, möglichst keine Spur zu hinterlegen, die auf ihn deutet. Relevant sind die Zeilen, die ein "Received" vorangestellt haben. Mails werden auf dem Weg zu Ihnen oft von verschiedenen Mailservern weitergeleitet. Jeder dieser Server hinterlässt eine Received- Zeile, die oft umgebrochen (d.h. auf mehrere Zeilen verteilt) dargestellt wird. Jeder Server stellt seine eigene "Received:"- Zeile voran, so dass die Zeilen, die weiter oben stehen, später dazugekommen sind.

Received: (qmail 2360 invoked by uid 0); 5 May 1999 02:36:24 -0000
Received: from lmtp08.iname.net (HELO smv07.globecomm.net)
(165.251.8.81) by mx6.gmx.net with SMTP; 5 May
1999 02:36:24 -0000
Received: from mail.astat.de (mail.astat.de [195.63.0.12]) by
smv07.globecomm.net (8.9.1a/8.9.1SMV2) with 
ESMTP id WAA06348 for <roman_r@writeme.com> sent by
<sh88@fiberia.com>; Tue, 4 May 1999
22:36:14 -0400 (EDT)
Received: from 114536,657 (194.148.128.49) by mail.astat.de
(Rockliffe SMTPRA 1.2.2) with SMTP id
<B0003484133@mail.astat.de>; Wed, 05 May 1999 04:17:37
+0200
Date: Wed, 05 May 1999 04:17:37 +0200
To: sh888@fiberia.com
From: xxxxxxxxxxxxx
Comments: Authenticated sender is <sh88@fiberia.com>
Reply-To: xxxxxxxx
Subject: Buchhaltung im Griff
Message-ID: <19990505770AAA40854@server.astat.de>
Meist werden mehrere Received- Zeilen vorhanden sein, je nachdem über wieviele Stellen das E-Mail zu Ihnen gelangt. Folgende Daten können Sie darin lesen:

Received:from Name des Sendenen Servers (Weitere Angaben) by Empfangender Server (weitere Angaben) via (für diesen Zweck unwichtig) for (für diesen Zweck unwichtig); Datum Zeit

Die Angabe via kann auch fehlen.

Je weiter oben die Zeile zu finden ist, desto später ist sie dazugekommen, d.h. desto grösser war der Weg, den das Mail bis zu Ihnen schon zurückgelegt hat. Die Recieved- Angaben sind also eine Art Logbuch, das beschreibt, auf welchem Weg ein E-Mail zu Ihnen gekommen ist. Beachten Sie, dass der Server, der in einer Zeile als Empfänger angegeben ist, in der darüberliegenden Zeile in der Regel zum Sender wird. Es kann auch sein, dass der sendende Server nicht den gleichen Namen trägt, wie der empfangende aus der vorhergehenden Zeile, weil er z.B. in einem anderen Netzwerk einen anderen Namen trägt.

Die für Sie relevanten Daten finden Sie also in den untersten Received- Blöcken. Häufig werden Sie dort den Namen "localhost" finden, so nennt sich häufig der Mailserver, der ein Mail als erster versendet. Mit dieser Zeile können Sie nicht sehr viel anfangen. Sie sollten sich also auf den untersten Received- Block kümmern, der nicht "localhost" beinhaltet. Ich erinnere noch einmal daran, dass ein Received- Block flogende Form hat:

Received: from Name des sendenden Servers (weitere Angaben) by
Empfangender Server (weitere Angaben) via (für diesen
Zweck unwichtig) for (für diesen Zweck unwichtig); Datum Zeit; Datum Zeit
Im Normalfall fehlt die Angabe via.

Die oben erwähnte wichtige Zeile beinhaltet also alle Daten, die für Sie relevant sind; denn der sendende Server ist gerade der Urheber des Spams, der emfpangende Server gerade der missbrauchte Mailserver irgendeines Providers. Viele Mailserver erlauben es dem Spammer, einen beliebigen Namen als sendender Server anzugeben. Einige Spammer machen von dieser Möglichkeit gebrauch und wählen absichtlich einen irreführenden Namen. Auf die IP- Nummer, die meist als durch Punkte getrennter Viererblock von je höchstens dreistelligen Zahlen (von 0 bis 255) (z.B. 195.80.24.1) dargestellt wird, können Sie sich jedoch verlassen, da diese zur Kommunikation zwischen den Servern verwendet werden muss, um eine Verbindung aufzubauen. Den Inhaber der IP- Nummer finden Sie mit dem Programm whois (s. weiter unten) Beachten Sie auch, dass findige Spammer absichtlich eigene Received:- Zeilen einfügen, um den Verdacht von sich wegzulenken. Stutzig werden sollten Sie z.B. durch völlig unpassende Zeitangaben oder ungültige IP- Nummern (Nummernblöcke die grösser als 255 sind). Als Hilfsmittel kann Ihnen auch die Message- ID dienen, die jedoch auch gefälscht sein könnte. Wenn der Text hinter dem @ dem entspricht, was Sie mit whois ermittelt haben, können Sie relativ sicher sein, dass Sie an die richtige Adresse gelangen. Falls die Message ID nicht übereinstimmen sollte, betrachten Sie auch weiter oben stehende Received- Zeilen, denn die darunterstehenden könnte der Spammer schon beim Versand eingefügt haben.

Beschweren sollten Sie sich bei den Inhabern der IP- Adressen, die in der soeben ermittelten "Received- Zeile" unter from bzw. by angegeben sind. Die IP-Adresse, die unter from angegeben ist, gehört in der Regel dem Provider des Spammers, bei der Adresse, die unter by angegeben handelt es sich um diejenige des Mailservers, über den der Spam geschickt wurde, oft ein offenes Relay. Die richtige Beschwerdeadresse können Sie bequem mit dem Dienst von Abuse.net ermitteln. Dort können Sie einen Account einrichten und dann Beschwerdemails einfach an bsp.com@abuse.net senden, wobei bsp.com der Provider ist, bei dem Sie sich beschwerden wollen. Abuse.net hat zu vielen Providern die passende Beschwerdeadresse gespeichert und leitet das E-Mail dann weiter. Registrieren können Sie sich, indem Sie ein leeres Mail an new@abuse.net schreiben. Alternativ dazu können Sie auch das Web- Interface zu dieser Datenbank benutzen, dieses erfordert keine vorgängige Anmeldung.

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand einen Bericht über Programme, die das oben beschriebene Verfahren automatisch implementieren, zusenden könnte, z.B. unter Kommentare.
Ein in Newsgroups häufig erwähntes Programm ist Sam Spade, erhältlich unter http://www.samspade.org/ssw/, das ich allerdings selber nicht einsetze.
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Wie beschwere ich mich?

Die Beschwerde ist eine sehr effektive Methode, einen Spammer loszuwerden, da sowohl dieser als auch Provider, die Spammer tolerieren oder aus Unwissenheit (immer noch weit verbreitet!) nichts dagegen tun, Gegenwind zu spüren bekommen und merken, dass etwas getan werden muss. Wie im obigen Abschnitt beschrieben, können Sie die E-Mailadressen für Beschwerden ermitteln. Schreiben Sie nun an die entsprechenden Adressen, geben in einigen Zeilen an, weshalb Sie schreiben und hängen dann den kompletten Header des Spams an (mit Copy-Paste). Den restlichen Text können Sie sich und dem Empfänger sparen, da zur Aufklärung eines Spams nur der Header notwendig ist.

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2.5 Wie kann ich Spam verringern?

Sobald der Ärger, den sich Spammer einhandeln den Nutzen bei weitem übersteigt, wird sich das Problem vermutlich totlaufen. Um den Nutzen für Spammer möglichst gering zu halten, sollten Sie auf keinen Fall mit Spammern Geschäfte tätigen, sei es, wenn Sie deren Produkte kaufen. Dem bleibt nur noch hinzuzufügen, dass die Nutzungsbedingungen fast aller Provider das Versenden von Massen- E-Mails verbieten, so dass ein Spammer fast immer einen gültigen Vertrag verletzt, um einen Spam abzusetzen. Den Ärger, den sich ein Spammer einhandelt, können Sie durch konsequentes Beschweren wie oben beschrieben hoch halten.

Ein besonders perfider Trick, E-Mailadressen zu verifizieren, ist, dass Ihnen "alte Bekannte" oder "eine Verehrerin" oder jemand, der "dringend Hilfe braucht" schreibt und Sie um Antwort bittet. Ebenfalls sollten Sie nicht auf Spams hereinfallen, die an Ihr Mitleid appelieren oder auf den "für jedes E-Mail, dass zurückgesandt wird, spenden wir 1 Franken"- Trick. Ihr Mitleid wird schamlos ausgenützt, denn eine verifizierte E-Mailadresse, von der man zudem noch weiss, dass deren Inhaber die E-Mails auch noch liest, kann im Adresshandel einiges mehr einbringen als sonstige E-Mailadressen.

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2.6 Nützt das Ganze überhaupt etwas?

Wenn Sie sich nun bei einem Provider sowie beim Betreiber des Mailservers beschwert haben, nützt es dann überhaupt etwas? Es gilt zu unterscheiden zwischen Providern und Mailserverbetreibern. Die Erfahrung zeigt, dass vor allem kleinere Provider sehr schnell reagieren, währenddessen bei grösseren Providern meist mehrere Interventionen nötig sind. Über alles gesehen, reagieren 30-50% aller angeschriebenen Provider, die meisten mit einer Verwarnung oder Ausschluss des Spammers. Natürlich braucht es genügend Leute, die reagieren, um Provider auf ein Problem aufmerksam zu machen.

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2.7 Nützliche Tipps

Was Sie auf keinen Fall tun sollten

In vielen Spams gibt es Hinweise, wie man sich von der "Mailingliste" entfernen lassen kann. Tun Sie dies jedoch auf keinen Fall! Auf diese Weise wird nur verifiziert, dass Ihre Adresse tatsächlich gültig ist und dass Sie Ihre E-Mails lesen. So erhalten Sie nur noch mehr Spam.

Das gleiche kann passieren, wenn Sie an im E-Mail angegebene Adressen oder an die Rückantwortadresse antworten. Da diese oft gefälscht ist, trifft die Beschwerde Unschuldige, ansonsten könnte durch Ihre Rückantwort ebenfalls (mit einem Programm) verifiziert werden, dass die Adresse gültig ist. Nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit wird Ihr E-Mail tatsächlich von einem Spammer gelesen, an diese E-Mailadresse werden nämlich auch zahlreiche E-Mails zurückgesandt, die wegen ungültiger Adresse nicht zugestellt werden können.

Trauen Sie nicht der Behauptung, bei der Werbeaktion handle es sich um ein einmaliges E-Mail. Damit soll nur verhindert werden, dass Sie sich beschweren. Der Spammer wird mit grosser Wahrscheinlichkeit unter anderer Adresse weiterspammen.
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Gratis E-Mailaccounts

Wie unter Abschnitt 2.3 erwähnt, ist es oft ratsam, sich einen Gratis- E-Mailaccount zuzulegen. Wichtig ist dabei, dass dieser über eine Filterfunktionalität verfügt. Wenn Sie Newsgroups benützen, können Sie Subject-Zeile (Betreff) der E-Mails z.B. nach den Wörtern "Re:" oder "AW:" durchsuchen, die bei Reaktionen auf Ihre Texte immer vorne im Subject stehen und andere Mails ausfiltern. Wenn Sie eine Homepage haben, können Sie mit dem href- Tag ein Subject vorgeben, nach dem Sie ebenfalls mit einem Filter suchen können. Ein guter Mailbox- Anbieter ist z.B. GMX, erreichbar unter http://www.gmx.net. Wenn Sie sich einen Account eingerichtet haben, können Sie sich einloggen und unter "Optionen"->"Postfach, Weiterleitung, Paging" Filterregeln definieren. NB: Diese Funktionen sind nicht unter AntiSpam-Hotlist aufgeführt.
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Nützliche Programme

Unter Unix: whois, sollte bei jeder Standardinstallation vorhanden sein.
"man whois" klärt über die Benutzung auf.
Online- Gateaway zu whois.

Für Windows: Unter http://tucows.datacomm.ch/dns95.html gibt es diverse Programme, die über die in diesem Kapitel angesprochene "whois" Funktionalität verfügen. Ich wäre dankbar, wenn Sie unter Kommentare Erfahrungen mit einem dieser Programme mitteilen könnten. Eine typische Whois- Abfrage könnte z.B. wie folgt aussehen:

"whois 194.148.128.49" (die im Beispiel unter 2.4. gefundene IP- Nummer)

inetnum:     194.148.128.0 - 194.148.159.255
netname:     PINGNET-DIALUP
descr:       Ping Net Dialin Platform
descr:       ------------------------
descr:       World Online AG
descr:       Hohlstrasse 608
descr:       8048 Zuerich
descr:       ------------------------
descr:       World Online SA
descr:       Av. des Morgines 12
descr:       1213 Petit-Lancy
descr:       -----------------------
(...)
Der vom Spammer verwendete Provider ist also Ping-Net. Mit Whois können sie also die Adresse und die E-Mailadresse (hier unter (...) gelöscht) herausfinden. Ihre Beschwerde müsste also an postmaster@pingnet.ch gerichtet sein.

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2.8 Kommentar

Kennen Sie noch andere nützliche Programme gegen Spam? Haben Sie Erfahrungen mit einem Programm gemacht? Lassen Sie es andere Leser wissen! Rote Kommentare wurden noch nicht von mir gelesen, grüne Kommentare stammen von mir. Eigenen Kommentar abgeben
151

Von: wil Datum: Fri Mar 29 09:17:44 2002

ich verwende spamcop.net, Spam forwarden an mein.beschwerde.account@spamcop.net, dann denn analysierten header bestätigen. "spammassasin" ruled, müßte auf dt. verhältnisse angepaßt werden.

154

Von: MD-sire Datum: Fri May 24 14:19:28 2002

Bei uns kann jeder KOSTENLOS SPAMer melden. Wir bearbeiten die Anträge, listen die Absenderadressen und setzen uns mit den Providern der SPAM-Absender in Verbindung. Viele Filterprogramme bedienen sich mittlerweile auch unserer Liste. Dieser Dienst ist absolut kostenlos. Bei Interesse schauen Sie doch einfach unter www.md-sire.net vorbei...

155

Von: Sven Anders Datum: Thu Jul 11 09:13:07 2002

Es gibt fuer whois auch Webseiten. Man muss also nicht unbedingt ein Programm auf der Festplatte installieren (was dann evtl. gar nicht funktioniert, weil man z.B. in einer Firma arbeitet, wo die whois - Anfragen gefiltert werden.) z.B.: www.uwhois.com/cgi/whois.cgi?User=NoAds - Universal Whois ermittelt Domain-Inhaber und Kontakte und RIPEwhois - www.ripe.net/perl/whois - Query the RIPE Whois Database.

161

Von: SpamKiller Datum: Sun Aug 25 13:32:44 2002

Lieber Spam-gegner! Ich habe zwar keinen finanziellen schaden durch spam mails, aber bin auch entschieden dagegen! Allerdings scheint mir die Spam-comunity sehr fadenscheinig. Es mag sein das das heutzutage einen Erwebsweig darstellt, aber mir gefällt dieses Geschäft nicht. Ob es nun wem passt oder nicht, ich will Sex-Mail-Werber systematisch und nachhaltig tracktieren. Möglicherweise geht das auch, ich weiß aber nicht mit welchen Konsequenzen. Angenommen es gäbe ein Anti-spam-Tool das nicht nur Spam wegschluckt sondern die Server von Spamanbietern mit ausreichend IP Paketen versorgt, beispielsweise von jedem PC aus der mitmacht, gesteuert von einerm Server der den jeweils zu killenden Server vorgibt. So ein Tool könnte sich unter Hackern rasant schnell verbreiten, man müsste auch nicht sofort mitbekommen, dass es diese Funktionalität besitzt, z.B. als Tauschbörse getarnt oder als sonst was, was User vorzugsweise mit Flatrate dauernd aktiviert haben können. Angenommen es würde sich tatsächlich durchsetzen, aktive Spam-Server-Killer zu verwenden wären Server mit Sex-Contens sammt mailer im Internet möglicherweise massiv gefährdet andauernd auszufallen, bzw es könnten erhöhte Verbindungskosten auftreten (unerwartet hohe Uploads auf den Server). Hauptverursacher des "Schadens" wäre zweifellos der ausführene Programmierer, Mittäter könnten aber Tausende Usern sein. Ist es Meinungsfreiheit oder ist das Volksverhetztung wenn ich mir sowas ausdenke?

162

Von: Robert Datum: Mon Sep 9 16:47:54 2002

Meiner Erfahrung nach setzen technische Lösungen um der Spam-Flut Herr zu werden am falschen Ende an und sind nur kurzfristig wirksam. Spams wird es geben solange das ganze profitable ist. Um also langfristig Spam zu stoppen, kann nur eine Erziehung der "Endbenutzer" wirksam sein. Einen guten Artikel zum Thema findet man z.B. auf http://www.marketingtipps.com/artikel/spam.shtml Zitat: "Durchschnittlich müssen zwischen 1.000 und 10.000 Spams versendet werden um ein einziges Produkt zu verkaufen. Wenn Sie also von einem Spammer kaufen, sind Sie persönlich für die nächsten 1.000 bis 10.000 Spams verantwortlich - einschließlich der Porno-Spams, die Ihre Kinder erhalten..."

167

Von: R.Brügger Datum: Tue Oct 29 23:03:21 2002

Eine einfache Möglichkeit, Spam von echten Mails zu unterscheiden ist, den Bekannten mitzuteilen, dass nur Mails durchkommen, die GLEICHZEITIG im TO-HEADER und im CC-Header meine Email Adresse enthalten. Damit ist eine einfache Filterfunktion möglich: WENN meine@email in TO UND meine@email in CC --> ordner No_spam SONST --> ordner Spam

170

Von: Stefan Heinelburg Datum: Mon Nov 18 15:47:56 2002

Das mit der Empfänger-Adresse in to UND cc ist genial. Einfach und genial. Vor allem auch deshalb, weil dadurch keine einzige eMail mehr verschickt wird, beim Senden werden (zumindest bei M$O(je), The Bat und Agent) alle Adressen nur einmal übertragen, gleich ob sie aus to, cc oder bcc kommen. Und bezüglich der Spam-Filter-Trefferquote ist es die Maßnahme, die, außer den Blacklists für OpenRelays, den größten Erfolg hat. Ein Vorteil ist auch, das Spammer ja vor allem auf bcc setzen, um ihre "wertvollen" Adressenbestände nicht "preizugeben", und cc daher (normalerweise) leer ist. Denn sonst müßten sie jede eMail wirklich einzeln generieren und versenden lassen, und das dauert natürlich länger.

173

Von: Erich Jaeger Datum: Sun Jan 5 21:20:38 2003

Zum Kapitel "Nützliche Programme". Für MacOS gibt es die Freeware "WhatRoute", sie beherrscht u. a. auch "Whois". Herunterladen kann man sie sich unter www.whatroute.net Damit konnte ich schon manche Absenderadresse als gefälscht entlarven.

175

Von: xx Datum: Tue Jan 14 13:40:00 2003

bei mir erschien folgendes auf meinem Bildschirm: "Achtung, Ihr System enthält eine Sicherheitslücke. Unter "update.b6.to" erhalten Sie das benötigte Sicherheits-Update" Es hat sich gezeigt, dass sich hinter diesem Update ein IBS-Dialer versteckte. Also, Vorsicht ist geboten, keinesfalls installieren!!!!

183

Von: Doris Richter Datum: Wed Feb 26 12:08:33 2003

Ich habe mir die Mühe gemacht Vorstandsmitglieder des entsprechenden Providers zu suchen. So hatte ich z.B. unzählige Spam-mails durch WEB.de erhalten. Die entsprechende "abuse" Abteilung bei WEB.de reagierte sehr schwerfällig. Also habe ich mir ein Vorstandsmitglied gesucht, in dem Fall Matthias Ehrlich, Vorstand Vertrieb. Dem habe ich dann geschrieben, dass ich diese Spams nicht haben will und das ich sie künftig ohne Kommentar an ihn weiterleiten werde. Und siehe da ... nach einer Woche kamen keine Spams mehr über WEB.de. Liebe Grüße ... Doris Richter

184

Von: Christa T./Oesterr. Datum: Sat Mar 15 21:44:35 2003

Nicht nur erhalte ich Spam, hauptsaechlich in English (Porno, Viagra, etc.) es kommt auch waehrend ich online bin, egal ob im Internet oder Email, ein kleines graues Kaestchen in der Mitte des Bildschirms, das sich "Nachrichtendienst" betitelt und die Nachricht meist lautet: from ANNEGIRL: schade, dass Du schon so frueh aus dem Chat weg bist, wenn Du mich sehen willst besuche mich doch unter ..... (Homepage)" Diese Nachrichten scheinen direkt an meine IP Adresse gerichtet zu sein, denn diese ist oberhalb angefuehrt. Hier kann man keinen Header abrufen, es gibt nur die Option dieses Fenster zu schliessen oder auf "OK" zu gehen. Manchmal erscheinen diese "Nachrichten" sogar im Minutentakt und sind extrem laestig. Ich bin jedoch bei keinem Nachrichtendienst angemeldet. Was ist das fuer eine Kontaktmethode und wie kann man so etwas abstellen?? Ich habe ausserdem noch einen Hotmail acct. und einen Freemail acct. (web.de). Bei diesen Email Konten bekomme ich kein einziges Spam Mail, alle Spams kommen nur zu meiner Hauptadresse im Outlook Express. Schon seltsam, das alles....

185

Von: Burkhardt W. Datum: Mon Mar 17 18:36:07 2003

Auch ich erhalte seit einiger Zeit diese lästigen Nachrichten von Anne/Susi/Mandy/Conny...girl. Jeder Versuch diesen Müll loszuwerden ist bis jetzt gescheitert. Diese Nachrichten werden meiner Meinung nach mit dem simplen "net send" genreiert. Dazu muss der Absender meine aktuelle IP-Adresse kennen, oder kann sie irgendwie aus menem Internet-Login herausfiltern. Wenn letzters nicht zutrifft kann es sich dann nicht um einen Trojaner handeln??? Oder wie ist es sonst möglich, dass ich kurz nach jedem Login mit automatisch bezogener IP-Adresse diese Nachrichten erhalte? WER KANN HELFEN ???

186

Von: eva Datum: Tue Mar 18 16:07:56 2003

bezüglich "nachrichtendienst" von "annegirl" usw.: geht mal unter www.trojaner-info.de/nachrichtendienst/ rein, da gibts eine anleitung, das abzustellen

187

Von: Burkhardt W. Datum: Tue Mar 18 19:36:16 2003

Danke eva. Hatte auch schon daran gedacht, aber das hämmt auch den Warndienst. Egal. Besser als diesen Unsinn ständig um die Ohren zu bekommen.

189

Von: Ralf Monik Datum: Thu Mar 20 01:19:21 2003

Seit Ende letzten Jahres habe ich DIE Lösung gefunden: MAYL.DE Hier wird nicht nur der Spam aussortiert sondern man kann auch noch seine vorhandenen Webadressen darüber entspammen. Zudem erhält man noch eine eiegne Mailadresse, die jetzt am Anfang fast jeden Wunschnamen zulässt. Das ganze kostet 1,65 im Monat, ist voll deutsch und locker seinen Preis wert, denn auch Viren und Dialer werden gleich mit eliminiert http://mayl.de

190

Von: fotoman Datum: Fri Mar 28 13:16:52 2003

Ich empfehle auch folgende Adresse: http://www.spamgourmet.com (deutsch) Ich gebe jetzt keine weiteren Erläuterungen ab, da sich die Funktionsweise zum größten Teil selbst erklärt, bzw. auf der Site sehr gut beschrieben ist. Auch eine gute Idee, wie ich finde.

191

Von: Yvonne Datum: Sun Apr 6 09:00:51 2003

Guten Morgen Seit einiger Zeit verwende ich das Programm MailWasher, das man gratis herunterladen kann. Es funktioniert folgendermassen: - es wird gestartet, ohne dass man das eigene Mailprogramm öffnet. - man kann verschiedene Filterfunktionen eingeben, die erhaltenen Mails werden entsprechend gekennzeichnet und verarbeitet, sobald man den Knopf 'process mail' drückt. (sie werden, je nach Markierung / Bedarf, gelöscht, zurückgeworfen, angenommen). - alle Mails werden in .txt Format dargestellt. - man kann unerwünschte Mails zurückwerfen. Der Absender erhält dann eine Benachrichtigung, dass die Adresse ungültig / nicht existent ist - genau, wie wenn meine e-mail-Adresse gar nicht existieren würde - Erst, wenn man die unerwünschten Mail angeschaut und zurückgeworfen hat, mit der Funktion 'process mail' öffnet sich das Mailprogramm, und die erwünschten Mails werden vom Server heruntergeladen. - Das eigene Mailprogramm stellt man am besten so ein, dass es selber keine e-mails mehr abfragt. Das Programm ist unter: www.mailwasher.net zu haben (gratis, oder wenn man will, gegen eine milde Gabw). Leider tut dieses Programm nicht wirklich was gegen das Grundproblem, aber man hat doch die Befriedigung, dass man unerwünschte Mail nicht in die eigene Mailbox laden muss (quasi wie unerwünschte Postwurfsendungen, die man der Post in den Briefkasten als 'réfusé' zurückgeben kann). Schönen Sonntag an alle!

192

Von: Yvonne Datum: Sun Apr 6 09:01:15 2003

Guten Morgen Seit einiger Zeit verwende ich das Programm MailWasher, das man gratis herunterladen kann. Es funktioniert folgendermassen: - es wird gestartet, ohne dass man das eigene Mailprogramm öffnet. - man kann verschiedene Filterfunktionen eingeben, die erhaltenen Mails werden entsprechend gekennzeichnet und verarbeitet, sobald man den Knopf 'process mail' drückt. (sie werden, je nach Markierung / Bedarf, gelöscht, zurückgeworfen, angenommen). - alle Mails werden in .txt Format dargestellt. - man kann unerwünschte Mails zurückwerfen. Der Absender erhält dann eine Benachrichtigung, dass die Adresse ungültig / nicht existent ist - genau, wie wenn meine e-mail-Adresse gar nicht existieren würde - Erst, wenn man die unerwünschten Mail angeschaut und zurückgeworfen hat, mit der Funktion 'process mail' öffnet sich das Mailprogramm, und die erwünschten Mails werden vom Server heruntergeladen. - Das eigene Mailprogramm stellt man am besten so ein, dass es selber keine e-mails mehr abfragt. Das Programm ist unter: www.mailwasher.net zu haben (gratis, oder wenn man will, gegen eine milde Gabw). Leider tut dieses Programm nicht wirklich was gegen das Grundproblem, aber man hat doch die Befriedigung, dass man unerwünschte Mail nicht in die eigene Mailbox laden muss (quasi wie unerwünschte Postwurfsendungen, die man der Post in den Briefkasten als 'réfusé' zurückgeben kann). Schönen Sonntag an alle!

196

Von: Martin Vogel Datum: Thu Apr 24 13:51:52 2003

Hallo, besonders lästig ist der Spam ja, wenn man zu Hause sitzt und die Spamflut das Modem verstopft. Seit ein paar Tagen habe ich mein Mail-Programm (Pegasus Mail) auf die Version 4.11 aktualisiert. Diese kann Mails bereits auf dem Server filtern und löschen (z.B. Mails von bestimmten Absendern oder mit bestimmten Betreffzeilen - "business proposal", "chatmaster", "buchhaltung", ...). Ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden. Etwa zwei Drittel aller Müllmails werden so gar nicht erst heruntergeladen. Der Rest ist oft erst vom Inhalt her als Spam zu erkennen. Download: http://www.pmail.com Ein anderer Download-Tip richtet sich an Webmaster, deren Seiten regelmäßig von Harvester-Robots nach E-Mail-Adressen gescannt werden. Es gibt ein Programm, das Listen mit nichtexistierenden E-Mail-Adressen erzeugt, um die von den Harvestern gesammelten Listen wertlos zu machen. Download: http://www.martinvogel.de/prog/fakelist_creation_program.html

201

Von: Martin Datum: Mon May 12 10:16:35 2003

Antwort zu Kommentar 183 von Doris Richter Datum: Wed Feb 26 12:08:33 2003 Doris schrieb: > Ich habe mir die Mühe gemacht Vorstandsmitglieder des entsprechenden Providers zu suchen. So > hatte ich z.B. unzählige Spam-mails durch WEB.de erhalten. Die entsprechende "abuse" Abteilung > bei WEB.de reagierte sehr schwerfällig. Also habe ich mir ein Vorstandsmitglied gesucht, in dem > Fall Matthias Ehrlich, Vorstand Vertrieb. Dem habe ich dann geschrieben, dass ich diese Spams > nicht haben will und das ich sie künftig ohne Kommentar an ihn weiterleiten werde. Und siehe > da ... nach einer Woche kamen keine Spams mehr über WEB.de. Liebe Grüße ... Doris Richter Wenn du die firmeneigene Werbung von WEB.DE meinst, dann kann ich mir vorstellen, daß das funktioniert, was du da schreibst. Wenn du aber "richtige Spams" meinst: WEB.DE bietet seit einiger Zeit einen kostenpflichtigen (Frechheit!!!) Spamfilter. Es würde mich sehr wundern, wenn Vorstandsmitglied Matthias Ehrlich sich von nun an jeden Tag mit Doris Richters Email-Account beschäftigt und deren Spams löscht. Sollte es hier ein Mißverständnis geben, bitte ich um Aufklärung. Gruß Martin

202

Von: Peter Datum: Sat May 17 03:52:54 2003

Sehr geehrte Damen und Herren! Durch einen Suchmaschineneintrag wurde ich auf Ihre Internetpräsenz aufmerksam. Der Grund, warum ich Ihnen schreibe ist folgender: Gerade in letzter Zeit wird so viel über Spam im Internet diskutiert, für den 22.5.2003 ist sogar der "Anti-Spam-Tag" ausgerufen worden. Da ich selbst noch vor ca. 2 Monaten auf meine 8 Mail-adressen (2 geschäftlich, 6 privat) täglich zwischen 100 und 150!!!! Werbemails bekam und immer öfter darunter auch Viren waren, entschloss ich mich dagegen vorzugehen. aus diesem Grund wandte ich mich an einen Internetrechtsspezialisten, der die Spamer aufforderte, Werbemails an meine Adressen zu unterlassen. so weit ich das mitbekommen habe, schreieb der Anwalt den Spamern eine Art Aufforderungsschreiben, welches im Falle der Nichteinhaltung die Spamer ziemlich viel Geld gekostet hätte. siehe da: Schon ca. 1 Monat später reduzierten sich die Werbemails um etwa 80 prozent. Nun bekomme ich zwar immer noch 3-5 Werbemails, aber die sind im vergleich zur ehemaligen "Flut" durchaus verträglich. Ich wollte damit nur sagen, daß man durchaus etwas dagegen tun kann-ich wollte dies auch mitteilen, da die meisten Leute immer noch glauben, keine Chance dagegen zu haben. Ohne, daß ich jetzt Werbung für den Anwalt machen will, fände ich es sicherlich zweckdienlich, wenn Sie die Kontaktmöglichkeit eventuell veröffentlichen könnten: Sein Name ist Novak oder Nowak, er ist im 1. Wiener Gemeindebezirk und seine eMail lautet: office@rechtsakademie.at bzw. www.rechtsakademie.at Ich hoffe, ich konnte helfen, ein immer größere werdendes Problem lösen zu können, welches schon fast Überhand nahm. Wäre nett, wenn man mir eventuell Erfolgsmeldungen zurückschreiben könnte. Alles Gute

203

Von: angelika Datum: Fri May 30 11:22:40 2003

zu Kommentar 201 von Martin Ich bin ebenfalls seit einiger Zeit bei web.de. Anfangs hielt sich die Spam-Flut in Grenzen. Nachdem jedoch von web.de das Angebot einging den kostenpflichtigen Spamfilter zu nutzen, erhalte ich bis zu 20 am Tag. Die Empfängeradressen haben am Ende immer ein web.de. Das halte ich schon für "etwas seltsam".

206

Von: Walter Buergin Datum: Sat Jun 14 10:55:38 2003

Leider werde ich pro Tag mit ca. 5-10 Spam-Mail,s bombartiert, ich habe jetzt das Programm Mail-Washer installiert welches die E-Mail,s direkt auf dem Server löscht und ebenso kann eine Blackliste erstellt werden, leider ist das Programm nur in Englisch aber es macht einen guten Eindruck. Unten Link für Info Mail-Washer http://www.firetrust.com/ Gruss Walter

218

Von: Martin Fischer Datum: Fri Sep 12 16:21:32 2003

Dass man jeden Tag mit E-Schrott zugedeckt wird, ist schon übel genug. Aber jetzt wurde Spam an weiss wer verschickt für wer weiss was für Mist, und das mit MEINER Domain in der gefälschten From-Angabe. Darauf aufmerksam wurde ich, als heute morgen dutzende MAILER.DAEMONEN reagierten, die angeschriebenen Empfänger seien nicht erreichbar. Vorläufig sammle ich diese Rückläufer. Vielleicht erkennt man irgendwo eine Gemeinsamkeit. Weiss sonst jemand einen Rat? Gruss, M. Fischer

219

Von: Peter Datum: Sat Sep 13 12:34:46 2003

Mein Tip ist: http://spamcop.net http://www.spamgourmet.com

221

Von: Hans Datum: Tue Nov 4 10:41:29 2003

Hallo Gleichgenervte, ich bin Kunde von http://www.spamdoor.com. Ich bin 55 Jahre alt und komme ganz leicht damit zu recht.Da ich aufgrund meiner Krankheit oft in Foren oder Aehnlichem meine Mailadresse hinterlasse, bekam ich ca. 30-40 Spam-Mails am Tag. Dies ist jetzt zum Glück vorbei.

223

Von: Thorsten Datum: Fri Nov 21 11:34:47 2003

Hallo Hans, habe mich auf deinen Tipp hin auch bei Spamdoor angemeldet. WIRKLICH EIN KLASSE SPAMSCHUTZ! KEIN SPAM MEHR!

225

Von: gregorig Datum: Sat Dec 6 23:00:03 2003

Eine - wie ich denke - wirksame Methode um Spams in den Griff zu bekommen, ist der umgekehrte Weg. Bis dato versuchen alle Anti Spam Programme die Spams heraus zu filtern. Warum gibt es kein Programm, dass generell alle E-Mail sperrt und nur jene zu lässt die in einer Liste angeführt sind. Der E-Mail-Empfänger entscheidet also von wem er eine E-Mail erhalten möchte und von wem nicht. Ich bin Steuerberater und betreibe eine Steuerberatungskanzlei in Wien. Das Spam-Volumen hat bis dato ein unerträgliches Ausmass erreicht. Wenn es diese Software gibt, werde ich diese sofort einsetzen. Ich werde sämtliche E-Mail-Adressen meiner Klienten und meiner Freunde erfassen (und auch die Freunde meiner Angestellten). Weiters wäre es vorteilhaft, dass sofort jene E-Mail-Adressen in diese Liste aufgenommen werden, die von uns angeschrieben werden. Es ist davon auszugehen, dass eine angeschriebene E-Mail-Adresse sauber ist und daher freizugeben ist. Weiters werde ich natürlich in meinen versendeten E-Mails darauf hinweisen, dass mir von Unbekannten keine E-Mails zugestellt werden können. Natürlich ist das eine restriktive Vorgangsweise und in manchen Branchen auch nicht umsetzbar. In meiner Situation erscheint sie mir jedoch sinnvoll und brauchbar.

226

Von: Hans Datum: Tue Dec 9 10:14:46 2003

Hallo Herr Steuerberater, das was du beschreibst, bietet dir doch Spamdoor! Es werden alle Mails geblockt, die nicht bestätigt werden. (Keine Massenwerbemails kommen mehr durch).Zusätzlich kannst du alle "vertrauten" Leute, auf eine Positivliste schreiben, diese brauchen dann nicht mehr zu bestätigen. Ich kriege überhaupt keinen Spam mehr! Gruß Hans

228

Von: Walter Schäfer Datum: Tue Jan 20 12:03:18 2004

Im Agenblick weiss ich nichts Besseres, als die nach Zeit eingehenden e-mails durchzuforsten und alles Bizarre rauszuschmeissen. Das geht mit zwei Sitzungen und etwa 50 bis 60 Eingängen am Tag recht schnell, ist aber archiblöde und stumpfsinnig. Gibt es kein Programm, das nur die Mails hereinlässt, die von den Adressen im addressbook kommen? Das müsste doch schlicht zu machen sein. Als Rentner kriege ich nur 3-5 mails am Tage. Mit dem Spam geht natürlich mein ADSL-Abonnement von etwa 1,5 GB im Monat schneller zu Ende, und wenn's mehr ist, muss ich draufzahlen. Die Internet-Service-Provider könnten daran natürlich ein heimliches und uneingestandenes Interesse haben. Warum können die nichts Effizientes tun? Schlimmer ist eigentlich die subtile Beeinflussung der Lebensphilosophie: Wohin führt das auf die Dauer, wenn man als Rentner (73) jeden Tag 20mal gefragt wird, entweder den ZiZi zu vergrössern oder Viagra zu nehmen. Man fragt sich natürlich, was man mit einem halben Meter langen Prügel machen kann. In die Rocky Mountains als Holzfäller gehen? Nicht einmal Freudenfrauen nehmen solche Längen für gutes Geld. Und Viagra? Was macht man, wenn noch Stunden nach geleisteter Arbeit die Steigung nicht weggeht? Weite Hosen kaufen? Man muss weiter mit dem Alten Testament leben: et stultorum infinitus est numerus. Die Anzahl der Deppen ist unendlich gross. (The number of idiots is infinite). Die christlichen Theologen haben erst nach 1500 Jahren gemerkt, dass Hieronymus da falsch aus dem Hebräischen ins Lateinische übersetzt hat. Es gibt in allen Kreisen hirnmattes Volk. Es hat lange gedauert, bis ich glauben wollte, dass das so viele sind. Auf diesem Wege macht sich Skepsis auch in einem fröhlichen Alter breit.

229

Von: finca.verde@freesurf.ch Datum: Thu Feb 5 08:54:20 2004

Ich habe versucht, sunrise freesurf plus und spamdoor zu kombinieren - mit dem Ergebnis, dass ich keine Mails mehr senden kann: Sie kommen zurück mit einer Fehlermeldung. Wer ist sunrise Internetkunde und zugleich spamdoor nutzer und kann mir Rat geben? Danke! finca.verde

231

Von: Erwin Kienast Datum: Sun Feb 15 01:39:45 2004

Hallo! Meine Sntwort auf persönliche Spammails und Werbung: Eine Datenauskunft gem. Bundesdatenschutzgesetz mit Hinweis auf wiederruf der nutzung und sperrung. Das ganze an alle Adressen im Impressum der Seite/des Anbieters. Klappt in der ganzen EU gem EU-Datenschutz. Bei Verweigerung (2 wochen Frist setzen) gleich zum Datenschutz des betreffenden Bundeslandes (oder landes, wenn EU). Meine Erfahrungen der letzten drei Monate: Sogar so Firmen wie AOL haben nach dreimaliger einschaltung der (Hamburger) Datenschutzbeauftragten alle Auskünfte und Bestätigungen gegeben (hier 3-Seitiges Schreiben) Der aufwand für die Firmen ist immens, dazu die zu verwaltenden Sperrlisten, weil ja bei wiederholung Klage erhoben werden kann.. Bei mir läufts, Unterstützung bisher von den Bundesländern Sachsen, NRW, BW, Bayern, Hessen und Hamburg. Mit jedem Knotenpunkt, der dort zerschlagen/gesperrt wird, wird die Adress- und Emailadressschieberei schwierieger - Es müssen nur genügend mitmachen. Abgearbeitete Frimen von mir sind (Auch persönliche Werbepost in Echtform wird so behandelt): PEARL AGENCY, NKL Und SKL Neugebauer, Bauer Versand, Bonprix, AOL, DLRG, Dallmayr, Asstel, Amex, Payback, um mal die wichtigsten zu nennen. - Alle spätestens nach einschaltung der Behörden reagiert. Und damit auf ewig ("ausdrückliche schriftliche Aufforderung meinerseits") verbannt oder potentielle Geldquellen bei Verstössen. Gruß Erwin

238

Von: runner Datum: Thu Apr 8 10:30:45 2004

Hallo Leute, ich hatte auch mal Ärger mit ständigen Ok-Boxen über den Nachrichtendienst. Die kommen über einen offenen Port rein und lassen sich gut und einfach mit einer Firewall (z.B. Zone-Alarm) blocken. Gruss runner

243

Von: fabian Datum: Tue Aug 3 12:08:39 2004

bei mir existiert das problem, dass die meisten antispam-programme fast alle oder keine mails durchlassen(auch nicht die für mich bestimmten)! in meiner heimat (Ö) bin ich beim kabelanbieter chello. dieser hat auf mehrere beschwerden nicht reagiert. in meinen erhaltenen spammails ging es am anfang um weightwatchers, dann kostenloses viagra u. ä. medikamente und seit einigen monaten nur noch um pornografische mails. wass kann ich noch tun? die nachrichtenregel erstellen nützt auch fast nichts mehr. bin ratlos.

251

Von: pencil Datum: Wed Oct 13 02:25:47 2004

http://www.mailinator.net/ Anmeldefreie Wegwerf-Mailbox (Forenpasswort etc.)

273

Von: kl_geiger@bluewin.ch Datum: Sun May 22 19:42:03 2005

Hallo, Grosses Kompliment für diese Webseite, wundert mich, dass ich noch nicht früher darüber gestolpert bin http://www.webcomindia.net/tools.htm beheimatet sehr praktische Toolsammlung die gleich über diese Webseite mit den Headerinträgen aus dem Spam ausgeführt werden können, womit man in Sekundenschenelle eine Schöne "abuse@"-Addressleiste füllen und die SPAM den entsprechenden Profis, über deren Server die Spam eintrudeln mit Arbeit versorgen kann! http://www.hexillion.com/software/ ist vermutlich schon bekannt!

277

Von: Axel - EuroBBW Datum: Wed Jul 20 10:08:13 2005

Ich find es Klasse, dass es immer mehr Menschen gibt, die versuchen sich gegen SPAM zu wehren. Ich arbeite als Informatiker in einem größeren Unternehmen und werde Tag täglich mit SPAM's konfrontiert. Nun haben wir uns entschlossen in regelmäßigen Abständen Schulungen für unsere Mitarbeiter anzu bieten, damit die Mitarebiter wissen worauf sie zu achten haben, damit wir nich von Tag zu Tag immer mehr SPAM-Mails abbekommen.

290

Von: Sascha Datum: Sat Dec 3 16:47:47 2005

Also ich benutze seit längerer Zeit den Online Spam Blocker von Spam-Schutz.net, bin damit sehr zufrieden. Was benutzt ihr?

297

Von: Franz Klarner Datum: Mon Jan 23 13:33:11 2006

Ich gehöre leider auch zu den geplagten Spam Receivern.Ich bediene mich zur Meldung der spams eines kostenlosen Programms bei http://www.SpamCop.net Mit freundlichen Grüssen FranzKlarner@web.de

547

Von: Investmentprofi Datum: Tue Apr 11 22:16:32 2006

Hi, Ich muss euch mal was sagen.Ich selber verschicke am Tag rund im Moment na ja so 1500000 Mails/Tag. Aber unter Spam verstehe ich Sachen die einen nicht interessieren. Ich z.B. nutze hier ein Program das nur an die Leute Mails verschickt die sich meinen Service intesressieren. Also ich denke für die Leute die im Network Marketing arbeiten ist das ganz normal. Spam ist nicht gleich Spam!! Immer dran denken!!

689

Von: Johannes R. Datum: Sat May 20 01:09:38 2006

Eine ganz einfache Methode ist mit dem kostenlosen e-mail-Programm Incredimail zu realisieren. Unerwünschte Mail - Rechtsklick und "Bounce to sender". Der Spammer erhält dann die Nachricht, dass die e-mail-Adresse nicht existiert. Auf die Dauer hilft das enorm. Selbst verwende ich das gratis Programm PSPOP3Inspector, mit dem man unerwünschte mail schon auf dem Server löschen kann. Auch dann erhält der Spammer eine solche Meldung. Die Flut an Spam hat sich bei mir innerhalb von 3 Wochen von über 100 pro Tag auf 3-4 reduziert. Das ist erträglich. Freundliche Grüsse, Johannes

790

Von: frodo Datum: Wed Jun 7 12:45:27 2006

Sry ich kann den link mit "toucows" bei Nürzliches nicht anlicken bzw. es kommt ein ladefehler der sich nicht beheben lässt

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Letzte Änderung: 27.Oct.2002
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