Zur Hauptseite

1. Was ist Spam?

1.1 Inhalt

1.2 Was ist Spam?
1.2.1 Komerzieller Spam
1.2.2 Kettenbriefe
1.2.3 Viren
1.3 Wieso ist Spam schlecht?
1.4 Kommentare

1.2 Was ist Spam?

Unter Spam versteht man unverlangt zugestellte E-Mails (Definition der Kommission der Europ. Gemeinschaften). Der Name "Spam" ist dem Dosenfleisch SPAM (Spiced Porc and Ham) der Firma Hormel Foods entliehen, weitere Information gibt es direkt vom Hersteller.

Die meisten Spams sind kommerziell und werden aufgrund der geringen Kosten für den Versender in grossen Massen verschickt (100'000 bis Millionen). Allein die Kosten für den Download werden weltweit auf 10 Mrd. Euro geschätzt (vgl. Studie der Europ. Gemeinschaft). Man kann folgende Typen unterscheiden:


Oben
Zur Hauptseite

1.2.1 Kommerzieller Spam

Ein kommerzieller Spammer führt eine Datenbank mit teilweise mehreren Millionen Adressen. Diese kann er z.B. durch das gezielte (mit einem Programm automatisierte) Absuchen von Newsgroups, Homepages oder E-Mailverzeichnissen, aber auch durch Durchprobieren gängiger Adressen (webmaster@..., info@... usw.) erhalten. Das Versenden der E-Mails funktioniert ebenfalls automatisch, da der Versand von E-Mails fast nichts kostet, spielt es keine Rolle, wenn viele Adressen ungültig sind.

Programme zum Auslesen von Newsgroups sind sehr einfach zu schreiben und sehr ergiebig.

Um nicht viele Fehlermeldungen wegen ungültiger Adressen oder gehässige Antworten zu erhalten, setzt der Spammer eine falsche Rückantwortadresse ein, die es zusätzlich schwierig macht, seine Identität herauszufinden. Kommuniziert werden kann nur per Post oder Fax. Da so für Beschwerden Kosten anfallen, erhoffen sich Spammer, weniger Negativreaktionen zu erhalten.

Zusätzlich verwendet ein erfahrener Spammer nicht den Mailserver seines Providers, sondern einen anderen, ungeschützten Mailserver. Damit erschwert der Spammer Gegenmassnahmen, da ungeschützte Mailserver oft keinen (fähigen) Administrator haben oder einen, dem Reklamationen egal sind.

Trotzdem hinterlassen Spammer ihre Spuren, wie Sie dies in Was tun gegen Spam? genauer lesen können. Ausserdem müssen Spammer irgendwo im E-Mail auch eine Kontaktadresse angeben, damit ihre Produkte wenigstens theoretisch gekauft werden können.

Oben
Zur Hauptseite

Wie verdienen Spammer Geld?

Ein besonderes Merkmal von Spam ist, dass fast sämtliche Kosten nicht vom Spammer, sondern von den Empfängern und den Providern bezahlt werden müssen. Möglich macht dies die Eigenheit des SMTP- Protokolls (mit welchem E-Mails versandt werden), welches ermöglicht, dass der Versender von E-Mails den Text des Spams zusammen mit einer Liste von 100 E-Mailadressen schicken kann und der Mailserver dann diese Liste abarbeitet. Der Spammer trägt somit nur rund 1/100 der anfallenden Kosten. Auch fällt beim Spamming keinerlei Arbeit an. Es existieren Programme, die den vollautomatischen Versand von Millionen von E-Mails ermöglichen (was ja grundsätzlich sinnvoll ist, jedoch auch zu Spamming missbraucht werden kann). Dementsprechend muss der Spammer nur das Programm starten und kann dann einer anderen Tätigkeit nachgehen, während sein Programm hunderttausende von Leuten belästigt.

Aufgrund der geringen Kosten rechnet sich Spamming für den Spammer schon bei sehr wenigen positiven Reaktionen. Wenn auf 5 Millionen Spams 5 Personen ein Produkt für Fr. 100 kaufen, lohnt sich das Geschäft bereits. Für die beim Versand tatsächlich anfallenden Kosten, muss der Spammer ja nicht aufkommen.

Jeder, der Spam erhält, wird merken, dass mit Spam hauptsächlich für Dinge geworben wird, für die es sich nicht lohnt, in andere Werbemittel zu investieren, entweder weil das beworbene Produkt praktisch wertlos oder aber sogar illegal ist.

Oben
Zur Hauptseite

1.2.2 Kettenbriefe

Kettenbriefe sind meist nicht das Werk von professioneller Spammer. Oft enthalten sie einen Hinweis, das E-Mail an alle Personen, die man kennt, weiterzuverschicken. Ihr Ursprung ist ein aus dem Ruder gelaufener Streich oder die Unkenntnis der Sender.

Andere Kettenbriefe versprechen den Versendern grosse Geldsummen (s. Multi Level Marketing) und empfehlen, professionelle Spam- Programme einzusetzen. Mathematisch lässt sich leicht nachprüfen, dass die Gewinnversprechungen völlig absurd sind.

Oben
Zur Hauptseite

Was tun gegen Kettenbriefe?

Auf keinen Fall sollte man das E-Mail weiterverschicken. Falls Sie die Person, die Ihnen den Kettenbrief zugesandt hat, kennen, machen Sie sie darauf aufmerksam, wie unnütz Kettenbriefe sind und das Sie soche Sachen nicht mehr erhalten wollen. Ansonsten verfahren Sie wie bei einem professionellen Spam. (s. Was tun gegen Spam?).

Falls Sie einen mitleiderweckenden Kettenbrief erhalten haben, senden Sie auf keinen Fall Geld, die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Ihr Mitleid schamlos ausnützen will, ist beinahe hundertprozentig. Welches arme Kind aus einem Drittweltland hat denn schon die technischen Mittel, Ihnen E-Mails zu schicken?

Ebenso sollten Sie den absurden Gewinnversprechungen in E-Mails, die zum Verschicken von Geld auffordern, weil Sie dann von denen, die ein E-Mail von Ihnen erhalten, ebenfalls Geld erhalten, auf keinen Fall Glauben schenken. Welcher Bekannte sollte Ihnen schon einfach so Geld überweisen? Falls es so einen gibt, schreiben Sie nur diesem ein E-Mail und kassieren Sie ab.

Oben
Zur Hauptseite

1.2.3 Viren

Viele Viren nützen eine bekannte Schwäche des E-Mailprogramms Microsoft Outlook Express aus. Dieses stellt Anhänge als Text-Dokumente oder ähnliches dar, obschon sich in Wirklichkeit ein Programm dahinter verbirgt, welches beim Anklicken ausgeführt wird. Auf diese Weise wird ein Virus installiert, welcher sich an diverse E-Mailadressen verschickt, die er z.B. im Adressbuch des E-Mailprogrammes findet. Darunter fallen Viren wie Sircam, Hybris u.a. Durch die hohe Verbreitung von Mircosoft Outlook Express verbreiten sich solche Viren oft lawinenartig über die ganze Welt.

Oben
Zur Hauptseite

Was gegen Virenmails tun?

Die oftmals lawinenartige Verbreitung von Virenmails macht es sehr schwierig, etwas gegen Virenmails zu tun. Grundsätzlich kann man den Absender wie bei gewöhnlichen Spammails ermitteln und den Provider bitten, seinem Kunden eine Mitteilung zu schicken. Wichtig wäre vor allem, sich nicht selbst an der Verbreitung zu beteiligen. Virenscanner, wie sie vielerorts angeboten werden, bieten nur eine trügerische Sicherheit. Viren, die sich per E-Mail verbreiten, gehen innert Stunden um die Welt, viel schneller, als dass irgend ein Anbieter von Anti- Virus Software reagieren könnte. Wichtig wäre vor allem, das eigene E-Mail-Programm sinnvoll zu konfigurieren. Attachments sollten nie mit einem Programm, welches Inhalte ausführt, betrachtet werden, sondern mit einem sog. Viewer. Lassen sie sich z.B. Textdokumente in sicheren Formaten wie rtf schicken, anstatt als Word Dokument, welches potentiell Viren enthalten könnte.

Oben
Zur Hauptseite

1.3 Wieso ist Spam schlecht?

Das grosse Problem des Spams ist die Überwälzung der Kosten auf die Empfänger und die Provider. Das SMTP- Protokoll, welches technisch den Versand von E-Mails regelt, ermöglicht es, zu einem E-Mail eine Liste von 100 Empfängern anzugeben, an welche der Mailserver das Mail verschickt. Wenn der Spammer also eine Million E-Mails versenden will, muss er lediglich 10'000 mal ein E-Mail verschicken. Die ganze restliche Last tragen die Provider und die Empfänger. Allein die Kosten des Downloads von Spam- Mail bei den Empfängern werden auf weltweit jährlich 10 Mrd. Euro geschätzt. Ein anderes Problem sind die durch den Spam- Versand entstehenden Verzögerungen und Ausfälle. Alle auf dem Mailserver zum Versand anstehenden Mails landen in einer Warteschleife. Wenn ein Spammer nun 1'000'000 Spams in die Warteschleife setzt, müssen auch normale Mails hinten anstehen und werden so erst mit erheblicher Verzögerung weiterverschickt. Viele Mailboxen haben auch heute noch eine Grössenbeschränkung. Oft passiert es, dass z.B. bei Ferienabwesenheit so viel Spams eintreffen, dass die Mailbox überfüllt ist und reguläre Mails abgewiesen werden. Durch übermässige Nutzung können Server mitunter sogar abstürzen, was massive Verzögerungen und gravierende Schäden zur Folge hat.

Spams sind somit ein Ärgernis für alle E-Mail Benützer. Sie machen viele Dienstleistungen unmöglich oder erschweren sie gravierend. Schätzungen gehen z.B. davon aus, dass das Google-Usenet- Archiv (ehemals Dejanews), welches Newsgroups Postings aufbewahrt, zu rund 30% aus Spam besteht. Mailinglisten können vielfach nur mit einem Moderator geführt werden, welcher Spam- Mails vorgängig löscht. Viele Personen geben auch ihre Mailadresse nicht mehr an, aus angst, zugespammt zu werden. Dies erschwert die Kommunikation oder macht sie unmöglich. Alle ernstzunehmenden E-Maildienste investieren viel Arbeit und Geld für Spamschutzmassnahmen.

Die Spammer selbst müssen von diesen Kosten gar nichts tragen.

Spammer stellen die E-Mailbenutzer vor ein Dilemma: Denn entweder ist ihre Mailbox regelmässig mit teilweise dutzenden von Spams verstopft oder sie benutzen Filter und gehen das Risiko ein, dass auch legitime E-Mails gefiltert werden. Filtersysteme, die gezielt spamfreundliche oder ignorante Provider komplett sperren und so besonders effektiv sind, haben den Nachteil, dass sie seriöse Kunden dieser Provider von der Aussenwelt abschneiden. Selbst grossen Provider unterlaufen beim Filtern immer wieder Pannen, wie z.B. diese Nachricht des Heise-Newstickers zeigt. Die Behauptung einiger Spammer, sie würden sich für die verfassungsmässig garantierte Meinungsfreiheit einsetzen ist somit absurd. Das Gegenteil ist der Fall: Spammer zwingen normale Benutzer dazu, Filter einzusetzen, um die eigenen Mails noch lesen zu können, mit dem Risiko, legitime Mails zu verlieren.

Oben
Zur Hauptseite

1.4 Kommentare

An dieser Stelle können Sie einen Kommentar oder Ergänzungen zu diesem Text schreiben. Rot hinterlegter Text bedeutet, dass ich diesen Text noch nicht gelesen habe. Grün hinterlegte Texte stammen von mir.

Eigenen Kommentar abgeben

132

Von: Brunner Fritz Datum: Fri May 25 10:23:57 2001

Wo liegt der Unterschied zwischen Spam und E to E Buisiness. Also wenn konkrete Angebote an potentielle Abnehmer per E-Mail statt per Werbebrief versandt werden, oder wenn per E-Mail Hinweise auf die eigene Hompage mit dem entsprechenden Angebot gemacht werden? Natürlich will niemand Werbung, aber die Wirtschaft läuft nun mal über Werbung, und Arbeitsplätze wollen alle in der Wirtschaft. Man kann nicht immer den Batzen und das Weggli haben. Bitte überlegen Sie einmal wie Ihr Arbeitgeber seine Produkte verkauft? Wohl doch nur über Werbung, welche Form er dazu wählt ist einfach die, die den besten Erfolg garantiert, wenn E-Mail Werbung nichts bringt hört er schnell wieder auf. Denn E-Mail Werbung ist nicht gratis, es entstehen immerhin Lohnkosten.

143

Von: Sefirellia Datum: Tue Sep 4 11:18:34 2001

Ich kann mich der Meinung von Herrn Brunner nicht anschliessen. Schliesslich handelt es sich bei den sogenannten Werbemails aber tatsächlich nicht nur um Werbung. In den meisten Fällen geht es um krumme Geschäfte, um andere ahnungslose Neulinge abzuzocken, auf der einen Seite und um Verbreitung von Hoaxes, Kettenbriefen etc. auf der anderen Seite. Zum Teil werden die Daten über Mailserver anderer Firmen versandt (wie auch den obigen Erklärungen entnommen werden kann), was ziemlich illegal ist. Natürlich ist jeder Admin selber schuld, wenn er die Restrictionen nicht richtig setzt, trotzdem ist auch das keine Entschuldigung. Wenn ich legale Geschäfte mache und legal werbe, warum muss ich dann meine Spuren verwischen?! Ich denke Spam ist ein sehr heikles Thema, meiner Erfahrung nach haben die wenigsten Spam Mails etwas mit seriöser Werbung zu tun, meistens enthalten sie die schon angesprochenen Inhalte. Dementsprechend kosten sie für Admins nur Ressourcen und Zeit und sind für betroffene User absolut unnütz und nervig, meiner Meinung nach. Ich finde diese Site sehr sinnvoll, da sie "Newbees" ziemlich gut erklärt was es mit Spam auf sich hat, und was man machen kann um sich zu schützen.

146

Von: Roman Racine Datum: Sun Sep 30 23:42:33 2001

Durch E-Mailwerbung entstehen so gut wie keine Lohnkosten. Da entsprechende Programme kinderleicht zu bedienen sind, kann jeder kurz vor Feierabend noch 500'000 E-Mails versenden, die meisten Mails sehen auch so aus, als ob jemand genau dies getan hätte. Eine Eigenheit des SMTP- Protokolls (zuständig für den Mailversand) macht es möglich, dass pro Mail eine Liste mit 100 Empfängern mitversandt werden kann, d.h. dass der allergrösste Teil der Kosten von den Empfängern bzw. vom Provider, der das Mail dann an die Liste mit den Empfängern verteilen muss, hängen bleibt. Jede andere Form von Werbung wird durch den Werbenden finanziert bzw. bringt dem beworbenen Vorteile (günstigere Kinoeintritte, günstigere Zeitungen, etc.). Der andere Aspekt ist, dass es keine Möglichkeit gibt, E-Mailwerbung effektiv auszuweichen, wie dies bei jeder anderen Werbeform möglich ist, d.h. dass man die Kosten zwangsweise übernehmen muss.

153

Von: Markus Datum: Sat May 11 18:05:02 2002

Wie kann ich mich dagegen wehren, wenn meine Domain als Absendeadresse angegeben wird? Ich erhalte z.Zt. täglich mehrere 100 E-Mails als Unzustellbar zuürck, die nicht von mir stammen. Sie werden nur an Hotmail Accounts geschickt nach dem Motto: Ich probiere alle E-mail Adressen durch. Allerdings ist dies gar nicht lustig, da bei vielen die E-Mail Adresse einfach nicht vorhanden ist und sie dann an mich zurückkommen (weil meine Domain diese E-Mails nageblich versandt hat). Allerdings muss dies laut dem Header alles über einen Hotmail Server laufen. Ich habe Hotmail mehrmals angeschrieben dass die Spam-Mails über ihre Server gehen, aber Hotmail reagiert gar nicht. Was kann man sonst noch tun?

154

Von: Roman Racine Datum: Thu May 16 17:44:49 2002

Eventuell können Sie den Urheber des Spams ausfindig machen, s. Was tun gegen Spam?. Wenn dies nicht möglich sein sollte oder wenn dieser weder kooperativ noch mit rechtlichen Mitteln greifbar sein sollte, können Sie leider nur noch Filter setzen.

156

Von: Roman Hanhart Datum: Tue Jul 16 15:01:56 2002

Mit Spamcop habe ich eine recht effiziente Lösung gefunden, um ein (fast) spamfreies "Internetleben" zu haben. Viele der immer wiederkehrenden Mails werden nun nicht mehr zugestellt, seit ich sie bei Spamcop verzeigt habe. Ich benutze weder Filter noch die Mailbox von Spamcop, um meine Mails vom Spam zu trennen. Spamcop kostet zwar etwas, aber für mich hat es sich gelohnt. Trotzdem stimme ich mit meinem "Vorschreibern" überein, dass eigentlich die Kosten nicht von den Internetusern getragen werden sollten, sondern von den Spamversendenden. Gruss Roman

165

Von: Bernd Lohse Datum: Thu Oct 17 10:35:04 2002

- Gebt den Spammern ein Gesicht - Ich möchte zu den hier erörterten Dingen ein paar Gedanken hinzufügen. Ich vermisse auf Ihren Seiten eine Diskussion von Maßnahmen, die beim Täter (Spammer)ansetzen und sich nicht nur um das Tatgeschehen, und die Konsequenzen drehen. Es ist wichtig sich darüber klar zu werden, wer hier eigentlich die Verantwortlichen sind. Ich bin der Meinung, es wird viel zu viel gegen den Spam als solchen und die (falsche) Reaktion der Empfänger unternommen. Die Empfänger ubernehmen die Verantwortung für diese Belästigung, indem sie persönlich auf den Spam (das Gesendete) und nicht kollektiv auf den Spammer (Den Sender) reagieren, weswegen die Spammer in den meisten Fällen ungestraft davonkommen! Ich finde es eine Zumutung, einem einzelnen Bürger die Abschickung eines Briefes an den Spammer, wie aus der "Briefvorlage für Auskunftsbegehren ..." hervorgeht, nahezulegen. Dies sollte die Aufgabe einer Organisation sein, die Spammer nachweist und danach die Täter öffentlich anprangert. Die meisten Menschen von heute möchten die Art und Weise ihrer Reaktion selber bestimmen und empfinden eine organisierte kollektive Reaktion als Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit. Letztenendes muß man diese Verantwortung aber so oder so tragen. Daher fehlt der politische Wille, gegen die Ursachen, in diesem Fall die Spammer selbst, organisiert vorzugehen. Die Politiker sind traditionell an materiellen Dingen interessiert, und sehen dabei nicht, welchen ökonomischen Schaden eine ungesteuerte Kommunikation (die ja nicht materiell ist, da es sich lediglich um Austausch von Information handelt) anrichtet. Dabei ist es interessant, daß sich der Spam tatsächlich nicht persönlich gegen einzelne Bürger richtet, sondern ganz im Gegenteil nur eine vorgetäuschte persönliche Komponente besitzt. Hierin genau besteht der eigentliche Betrug beim Spam. Deshalb ist eine persönliche Reaktion einzelner Betroffener unangemessen. Es wird Zeit, das sich Betroffene organisieren und weltweit mit allen legitimen politschen Mitteln, sowie z.B. durch Demonstrationen, Streiks und Proteste, besondern aber auch durch die kollektive Ächtung, und Bloßstellung eindeutig identifizierbarer Spammer so wie z.B Martin Fürst, entgegenzutreten. Es wäre angemessen, wenn ein Spammer z.B. aus seinem Stammlokal oder aus seinem Sportverein ausgewiesen werden würde. Dies erfordert Zivilcourage. Organisationen die Spammer öffentlich anprangern, haben die Pflicht eine Beweislast aufzubauen, und danach die Frage, warum einge Mitmenschen lieber spammen und auf eine so destruktive Art Geschäfte machen, als anderen Dingen nachzugehen, zu beantworten. Und schließlich gilt es geeignete Maßnahmen zu treffen, diese Leute eben zu positiveren Geschäftsideen zu motivieren, so daß Spamming endlich aus der Mode kommt. Ich würde mich freuen, wenn Sie auf ihren Seiten Links zu solchen Orgasisationen, die direkt gegen Spammer vorgehen, anbringen könnten und den Unterschied zwischen Täter und Opfer klarer verdeutlichen. In diesem Zusammenhang ist der Artikel über Martin Fürst ein sehr guter Ansatz, wenngleich die Thematik gründlicher ausgeschöpft werden kann.

197

Von: K. Wendzioch Datum: Thu Apr 24 18:52:16 2003

Also ich bin fast für eine noch radikalere kollektive Methode gegen Unternehmen vorzugehen die sich ihr Geld mit Spam verdienen. Man sollte den Kontaktweg sofern im I-Net vorhanden suchen und diesen offensiv zum Gegenschlag nutzen. Das dies ggf. nicht besser ist als der eigentliche Spam ist sicher richtig aber letztlich wäre dies vielleicht eine sehr effektive Motivationsmethode die ja im Beitrag von Bernd Lohse gefordert wird. Der Effekt wäre nämlich unter Umständen jener, das das spammende Unternehmen eben von jenen die durch dieses selbst belästigt worden sind in seinen Geschäften mitunter stark behindert werden kann. So etwas kann Geld kosten und bitter wehtun. Insbesondere bei Anbietern die es ermöglichen Produkte via Formular zu kaufen (und womöglich auch noch zu dämlich sind den wahren Kontaktweg zu verschleiern ;o)) kann man ganz böse mit des Spammers eigenen Waffen zurückschlagen. Wenn Menschen die sich gemeinsam gegen Spam wehren wollen sich organisieren und auf das kleinste bisschen Spam mit kollektiven starken Mailattacken auf die Ursacher antworten würden sobald dieser definitiv erkannt ist würde dem einen oder anderen sicher die Lust am spammen vergehen. Nur muss man dazu unbedingt den Lebensnerv des kommerzes und dessen schwache Stelle finden. Man kann sich dabei auch ruhig zu erkennen geben denn die Emailadresse hat der Spammer ohnehin. Er kann auch ruhig wissen von wem es kommt. Eine starke Lobby einer solchen Organisation könnte seine Mitglieder schützen und letztlich worüber will sich ein Spammer denn beklagen? Etwa über Spam?

199

Von: christian bertsch Datum: Wed May 7 19:10:40 2003

Was tun gegen Kettenbriefe? Ein mir bekanntgewordener Fall einer scheinbar normalen Mail mit folgendem Inhalt hatte fatale Folgen: 7 reinrassige Welpen sollten aus Platzgründen umgebracht werden, wenn nicht ein Tierfreund sie kostnlos aufnimmt. (mit Bilder, Adresse und einer Geschäftshandynummer). Der Handybesitzer konnte seine Nummer wegwefen! Also bitte zuerst prüfen, auch wenn die Adresse in der Nachbargemeinde ist, vor die Mail weitergeleitet wird!!!

200

Von: A. Burtscher Datum: Wed May 7 23:24:24 2003

Die ganze SPAM-Diskussion inkl. dieser Page geht völlig an der international gelebten Realität vorbei. An dieser ändert keine restrektive Gesetzgebung etwas. Verbote öffnet nur weitere Geschäftmöglichkeiten für Profiteure, die sich nicht darum kümmern. Bessere Beispiele sind das Telefonmarketing. Hier hat die EU bereits reagiert und die "Distance Selling Richtlinie" und die "eCommerce Richtlinie" verabschiedet. Damit sind sogar "Cold Callings" unter bestimmen Auflagen an Private erlaubt. Akzeptable, marktkonforme Regelungen sind allemal besser als Gesetze, um die sich niemand kümmert. Dafür gibt es ja genug Beispiele auch in der Schweiz. Ich brauche im Uebrigen niemand, der mich vor SPAMS u.ä. beschützen will.

212

Von: olli-bluesguitar Datum: Wed Jul 23 09:26:49 2003

mir ist aufgefallen, das an einem tag bis zu 5 spams von demselben unternehmen bei mir eingingen. nach anfänglicher verwunderung kam dann zutage, das bei den absendeadressen immer nur ein buchstabe oder eine zahl verändert wurden, um e-mailfilter zu umgehen. ich habe von diesem "lucky deals" und "tail wagging" jeweils schon über 20 verschiedene adressen im e-mailfilter, bei vielen anderen sinds auch zwischen 5-10 verschiedene, fast identische adressen. meiner meinung nach sollten spam-geschädigte, also provider und empfänger, die kosten vom verursacher zurückfordern können, denn dann wären die finanziellen verluste so gravierend, das durch die entstandenen mehrkosten ein derartiges "geschäft" nicht mehr lohnenswert wäre. die folge wär zwangsläufig, das diese parasiten zum grossen teil sehr schnell aus den e-mailkonten verschwinden würden. ich persönlich schaue selber nach, wo ich von wem etwas erwerben möchte und empfinde diese art der produktwerbung als aufgezwungen. lasst uns den schadenden auf die füsse treten, denn es kann nicht länger geduldet werden , das wir auf eigene kosten ungefragt und ungewollt belästigt werden. ich danke den verfassern dieser seiten für die mühe und die umfangreiche information. lasst uns zurückschlagen und diese nervensägen mal fühlen, was sie mit uns machen. :-)) lasst uns unser wissen weiterhin hier zusammentragen, um gemeinsam etwas gegen den virtuellen müll zu unternehmen.

215

Von: Stephan Datum: Tue Aug 19 16:56:53 2003

Der Anfangssatz : "Unter Spam versteht man unverlangt zugestellte E-Mails (Definition der Kommission der Europ. Gemeinschaften).", ist einfach zu weitläufig gefasst. Wenn ich diesen rein wörtlich nehme ist z. B. jede Grußkarte an die Freundin, den Enkel oder oder (per E-Mail) ein Spam. denn sie wurde dem Empfänger "unverlangt zugestellt". Auch wir verschicken "unverlangte" Werbe-E-Mails. Dies geschieht aber aus einer eigens dafür (per Hand) aufgebauten und gepflegten Adressdatei, über unseren eigenen Server und zu unseren vollen Kosten. Wir würden uns freuen wenn unser Produkt (welches Benutzern und Nutzern große zeitliche und finanzielle Vorteile bringt) bereits so bekannt währe, dass wir es nicht mehr "unverlangt" (auch nicht per E-Mail) bewerben müssten (doch wer "verlangt" schon Werbung). Nun stehen wir vor dem Problem : Kostengünstig werben oder sterben. Oder wir schlagen die Werbekosten auf das Produkt oben drauf, damit würden es wieder weniger nutzen. Die Kosten würden sich wider erhöhen und so weiter und so weiter (die bekannte Spirale). Sind wir nun die bösen Spammer oder ehrliche Geschäftsleute, denen die "illegalen Spammer" ihren schlechten Ruf aufbürden und von fast allen hier in die gleiche Ecke geschoben werden? Mit all zu einfachem "Schubladendenken" beweist man keine Intelligenz. Ein beliebter Satz von mir ist : "Nachrichten heißen Nachrichten, weil man sich nach richten soll." Und auch diese Seite hat die Form eines Nachrichtenmediums. Ich fände es schön, wenn dieser Beitrag erscheint und ich ein wenig zum - Nachdenken - angeregt habe. Stephan

217

Von: olli-bluesguitar Datum: Sat Aug 30 10:32:32 2003

spammer sind nicht nur böse, sondern auch die grössten lügenbarone, die es gibt. wer es ehrlich meint, braucht nicht 1000 verschiedene e-mailadressen, sondern ihm reicht eine, da er dann akzeptiert, das einige leute seine emailadresse im emailfilter reinnehmen. aber die unehrlichen vollidioten wollen uns um jeden preis mit diesem schwachsinn zumüllen, wissend, das sie uns einfachen leuten damit gehörig auf den nerv gehen. der eintrag über meinem beweist, das diese leute grade den geistigen horizont in der grösse eines mittelgrossen dorfteiches haben. wer seriöse produkte anbietet, kann seriös werben und verkauft seine sachen über seinen guten ruf. ich gehe sogar davon aus, das der verfasser des vorigen beitrages so seriös ist wie ein politiker, der verspricht, das die steuern nicht erhöht werden.. wer seinem beitrag glaubt, der glaubt auch, das der weihnachtsmann lange ohren hat und einen korb mit bunten eiern auf dem rücken trägt. tatsache ist doch, das einem in spammails nur ein riesenhaufen scheissdreck aufgezwungen werden soll. im supermarkt findet man derartiges in der krabbelkiste für die allerletzten ladenhüter. ich werde, sofern eine offizielle absendeadresse auszumachen ist, diesen absendern ihren dreck hundertfach auf ihr emailkonto zurückschicken, für diesen spass werde ich einige freie tage investieren. wenn alle so reagieren, werden diese spinner mal merken, wie es ist, wenn das postfach unüberschaubar geworden ist. spammer sind in meinen augen verbrecher, die ins arbeitslager gehören, auch, damit sie mal merken, was ehrliche arbeit ist. dannach können sie ja für ihre geklopften steine spammen.... lach.. im vorigen beitrag werden wir als direkte von diesen spammern belästigte noch als böse feinde dargestellt, indirekt. die bösen kleinen internetnutzer haben kein verständnis für die lammfrommen spammer, die es ja nur gut mit uns meinen und ja nur unser bestes wollen. das ich nicht lache : diese leute samt dem verfasser des vorigen beitrags gehören wegen belästigung übelster sorte angezeigt und die unterstützenden server von normalen internetnutzern boykottiert. nieder mit spam, hoch lebe das saubere internet :-)))))

234

Von: Christian A. Datum: Tue Mar 2 14:34:44 2004

Tolle Seite, endlich mal etwas, wo mam Fakten lesen kann...

240

Von: Basler Datum: Fri May 7 12:48:45 2004

War sehr nützlich, danke

246

Von: Frank Geppert Datum: Fri Aug 27 12:10:06 2004

Ich sehe das Problem ganz woanders: Spammen funktioniert so lange, so lange es funktioniert. Es dürfte einfach nicht mehr technisch möglich sein, eine Email zu versenden, ohne dass der Absender vorher überprüft wurde, dass er tatsächlich existiert. Jeder Spammer hätte ein Gesicht. Ich kann ihn rechtlich belangen oder persönlich vor seiner Tür stehen. Das würde dem sehr schnell ein Ende bereiten...

247

Von: Marian Datum: Fri Sep 17 17:41:57 2004

Grundsätzlich mal eine Frage: Ich habe mich vor 4 Wochen mit einer Ich-AG selbständig gemacht. Nun habe ich ein wirklich gutes Produkt, für das ich hier keine Werbung mache. Ich habe weder ein Programm, das Massenmails versendet noch verleugne ich in den Mails, die ich verschicke, irgendeine Herkunft.Ich nehme mir also Mailadressen aus Onlineanzeigern. Klicke die einzeln an und verschicke dann diese Mail an eine einzelne Person, mit der korrekten Angabe meines Namens.Das Feedback ist super, von einigen wenigen bösen Antworten abgesehen. Ist das nun SPAM, was ich da mache?

248

Von: Steffi Datum: Sat Sep 18 16:00:16 2004

Meine Mails werden als Spam verarbeitet. Was hat das zu bedeuten und, wie kann ich das Problem beheben. Viele antworten mir nämlich dadurch nicht!

272

Von: claudia neuschmidt Datum: Thu May 19 15:12:03 2005

warum ist der name spam von Spiced Porc and Ham abgeleitet?

274

Von: Miesester Spammer Datum: Wed May 25 09:24:13 2005

EY LEUTE ICH BIN DER MIESESTE SPAMMER IN EUROPA, ACH WAS REDE ICH AUF DER GANZEN WELT, ICH KRIEG EUCH ALLE IHR HUNDE!!

278

Von: Volker Jordan Datum: Tue Aug 9 12:22:33 2005

Spam signalisiert unseriöse oder gar illegale Werbung. Was aber tue ich als Existenzgründer, der eine seriöse Dienstleistung anbietet und dies auch über die in der Mail verlinkte Webseite unterstreicht? In der Webseite ist logischerweise auch ein Impressum gem. Teledienstgesetz, ebenso wie auf der Werbemail. Ist das nun legal oder nicht? Schließlich versende ich keine Millionen von Mails, sondern höchstens 100-150 an potetielle Kunden. Diese Art der Werbung kann doch nicht illegal sein?????

283

Von: Master Datum: Tue Oct 11 09:03:35 2005

Scheiss spam!

284

Von: Gitta Kohl Datum: Fri Nov 11 11:34:21 2005

Dies hier ist kein Kommentar, sondern ein Hilfeschrei! In meinem Briefkasten landen täglich irgendwelche Mails mit pornographischen und geschmacklosesten und obszönen subjects. Die Absender-Adressen sind meist eine Anhäufung von Buchstaben und irgendwelchen offensichtlichen Fantasienamen, die Mails werden über irgendwelche Freemail-Anbieter verschickt, die ähnliche Fantasienamen haben, jedoch auch web. oder yahoo o. ä. nutzen. Ich habe die Sachen bisher nicht angeklickt, sie aber gesammelt,für alle Fälle. Vielleicht kommt man ja mal dem Spammer auf die Spur. Ich habe allerdings den Eindruck - und dafür gibt es etliche Hinweise, z.B. zu welchen Zeiten und in welchen Abständen die Dinger eingehen - dass sie von einer Person kommen, die ich kenne. Ich bin leider kein großer Technikfreak und weiß nicht, wie solche Sachen "getürkt" werden. Offenbar werden irgendwelche Wegwerfadressen eingerichtet und dann wird der Schmodder auf mich losgelassen. Kann das so sein? Vielleicht kann mir irgendjemand die Frage beantworten. Vielen Dank! Gitta Kohl

286

Von: erich Datum: Thu Nov 17 08:44:46 2005

Meine Idee wäre, die Internetprovider zu einer simplen aber wirksamen Massnahme zu zwingen. Sie müssten ein Programm auf ihren Servern laufen lassen, das alle eingehenden E - Mail nach ihrer Absenderadresse duchcheckt. Alle Mail mit ungültiger Rückantwortadresse würden ausgefiltert und gelöscht!! Technisch einfach machbar. Erfolg garantiert. Gruss Erich

291

Von: Petr Koval Datum: Sun Dec 18 09:39:35 2005

Es ist nicht so einfach. Das Internet sind bekanntlich alle. Nicht nur die Mehrheit an Benutzern, sondern auch die Minderheit der meist kommerziellen Internet Provider. Wie es auch in der allgemeinen Politik der Fall ist, die Minderheit hat die Mitteln und auch die Macht. Und vor allem sind ihre eigenen Interessen über die der Benutzer. Das Hauptinteresse der Kommerz ist das Geschäft. Egal was es kostet oder welche Verluste damit verbunden werden, da diese wieder nur die Benutzer begleichen müssen und sie selbst nicht. Die Internet Provider sind an der einer Seite Fachleute, die es selber besser wissen sollten, an der anderen Geschäftsleute. Leider ist der technische Aspekt weit hinter dem geschäftlichen. Aber geschäftlich heisst noch lange nicht auch wirtschaftlich. Kurz gesagt nicht nur in den Augen der Benutzer schlechte Politik sondern zugleich auch schlechte Ekonomik. Beides auf unsere Mehrkosten im Vergleich wenn die Politik und Wirtschaft auch korrekt (fachgerecht) wäre. Gibt es da überhaupt eine Lösung? Leider nein oder nicht so ganz. Benutzer müssten die Mitteln und die Macht haben über das Netz der Netze haben. Sie müssten für die Internet Provider das Gesetz werden. Wenn die Benutzer z.b. bestimmen, dass jede Spamart unzulässig ist, dass sich alle Provider danach richten und alles mögliche dagegen unternehmen, alle auf einmal. Die jenigen, die nichts unternehmen müssten aus dem Internet für bestimmte Dienste wie z.B. E-Mail komplett ausgeschlossen werden, oder überhaupt aus dem ganzen Internet. Nur, wenn das konsequent umgesetzt werden müsste, würde bald Internet nicht mehr bestehen, da die einzigen die das Internet überhaupt erst ermöglichen, ausgeschlossen wären und es würde keine Verbunde unter den einzellnen Internet Inseln mehr geben. Das ganze ist ein Problem, das keine Lösung hat. Ich selbst wehre mich gegen Spam mit allen möglichen Mitteln, um überhaupt teilweise und mit bestimmten Netzen im Kontakt sein zu können. Das Problem sind nicht etwa die E-Mail Adressen, sondern die infizierte Netze, bzw. die infizierte PCs eines Netzes. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder entweder stilles Löschen oder kompromisloses Abweisen. Die erste Methode hat zwei hauptsächliche Nachteile. Weder der Absender noch der Empfänger erfahren etwas von der Mail und Kosten des Mailtransfers an Seite des Empfängers (Mail Server). Die zweite Methode verursacht Abweisungen an unschuldige und ihnen den Mailtransfer. Der Vorteil der zweiten Methode ist nur, dass der Absender einer legitimen Mail davon in Kenntnis gesetzt wird, dass seine Mail nicht zugestellt war, was von enormen Wichtigkeit ist. Wenn nähmlich Mails verloren gehen ist viel schlimmer als eine unerwünschte Nichtustellmitteilung, da man sonst immer nachfragen müsste ob eine oder jene Mail angekommen ist, und bei jeder Nachfrage könnte man sich nicht verlassen ob diese überhaupt angekommen ist, bzw. auf sie überhaupt geantwortet, wenn keine Antwort angekommen ist. Mittlerweise ist das Dienst Internet Email zu absolut unverlässlichem Dienst geworden, dass zu Beginn des Internets bzw. der Netze vor dem Internet zu dem wichtigsten Dienst überhaupt galt. Zum Überlegen wäre komplet neues Mail Transport Protokol, dass sämtliche Problem löst. Ein Model wäre z.B. mit diesen Punkten: gegenseitige Übeprüfung zwischen Sender und EMpfänger (Dienste Server z.B. Mail und Router) und Kontrolle der Router beim Empfänger ob diese jene Transaktion überhaupt zugelassen hat. Dies hätte zur Folge, dass nicht zugelassene Transaktion nicht erst beim Empfänger gelangen würden, sondern sie bereits auf dem Weg dorthin auf sämtlichen Routern daran gehindert würden. Alle infizierte Internet Netzwerkteile, würde voll automatisch aus dem restlichen Internet abgeschnitten, wenn diese als infiziert oder fehlerhaft funkzionierend festgestellt wären. Der finanzielle Aufwand wäre weit nicht so hoch als die Verluste durch Spam und etweigen Mißbrauch. Es liegt jedoch nicht im Interesse der kommerziellen Internet Provider. Leider!

292

Von: Petr Koval Datum: Sun Dec 18 09:44:07 2005

Korrektur: die Minderheit hat die Mitteln und auch die Macht nicht

369

Von: Reto Siegenthaler Datum: Fri Feb 24 14:24:08 2006

Also, ich denke, dass Spam sich eben lohnt, wegen dem wird doch gespamt was das Zeugs hält! Da bringt es eh nichts Spamer als bös zu bezeichnen oder es zu verteufeln. Spamer sind einfach ein bischen kleverer als wir, eben wie Bankräuber die den Tresor völlig legal ausrauben und sich nicht schämen deswegen! Der Fehler liegt also nicht bei den Spamern, sondern bei denen die nicht spamen!!

474

Von: Stefan Röhn Datum: Thu Mar 16 16:36:25 2006

Vorab, finde die verschiedenen Ansätze hier durchaus nicht schlecht, wobei mich ein wenig wundert, dass keiner auf die Fragen derer eingehen möchte, die ein seriöses Produkt anbieten und Ihre Absenderherkunft nicht verschleiern. Weil Sie in der Tat Geschäfte machen möchten. (Nicht dieser Viagra, Porno, Pimp my **** Schmarrn). Mache ich jetzt Werbung via Werbebeilagen in der Zeitung, kommen die Leute oder eben auch nicht und bis jetzt habe ich noch nie was davon gehört, dass Leute sich massiv dagegen zu wehr setzen bzw. ein Riesentratra alla:" Rechtliches Vorgehen... Den Spamm ich auch zu... Da stelle ich mich vor die Tür etc." machen. Ganz im Gegenteil, viele Leute sind "dankbar" dafür dass jemand mit einer guten Idee, oder durch gute Preisleistungsangebote, auf sich aufmerksam macht. Gehe ich jetzt von Haus zu Haus um die Adressen zu bekommen, wird mir keiner Ärger machen. Durchforste ich das Internet, was als solches öffentlich zugänglich ist, nach potentiellen E-Mail Adressen, wird der Ruf nach Spam und Vergeltung laut. Gebe ich dazu noch meine genaue Anschrift (Impressum, Kontakt, Absenderadresse) an, gebe ich Transparenz und verstecke mich nicht. Im Gegensatz zur normalen Postwurfwerbung hat hierbei jeder Internetnutzer sogar die Möglichkeit sich aus dem Newsletter auszutragen. Das ist jetzt meine Meinung aus der Sicht eines Unternehmers, der ein seriöses und gutes Angebot bewerben möchte und da kann und will ich nicht akzeptieren dass dieses gar als "Verbrechen" hingestellt wird. Mit freundlichen Grüßen aus München

Oben
Zur Hauptseite

URL: http://spam.trash.net/was.shtml
Letzte Änderung: 27.Oct.2002
E-Mail an: Siehe Impressum