trash.net · zukunft
 

Zukunft von trash.net

 
Vom Vorstand (info auf trash.net),
ausgelööst durch die Zukunftswerkstatt der GV 2005

Autoren der anonymen Beiträge sind dem Präsidenten bekannt.

 
 

Brainstorming

Thema Aufgeworfen von Bemerkungen / Ausführungen
Frauen und Männer zusammen in der Informatik Judith Ich habe mir einige Gedanken gemacht, warum es in diesem Bereich so wenig Frauen gibt. Je laenger ich darueber nachdachte umso unverstaendlicher wurde es mir. Computer/Linux ist mit vielen Bereichen kreativ und ein Abbild menschlicher Gedanken, was Frauen durchaus interessieren koennte. Allerdings ist die Computer-Welt momentan nur auf Maenner ausgerichtet und gewisse Unterschiede in Beduerfnissen gibt es wohl schon. Ich moechte gerne ausprobieren, ob man dieses Verhaeltnis nicht aendern kann. Ich moechte keine weibliche Parallel-Gesellschaft, sondern einen Weg zusammen finden.
Vereinslokal Judith Ich faends ziemlich witzig eine Art Vereinslokal zu haben wo man sich treffen und was zusammen lernen oder basteln kann.
Lernbörse Judith Man koennte auf trash.net auch eine Lernboerse machen. Muesste ja nicht auf Computer beschraenkt sein. Da koennte man schreiben was man lernen will und wie schnell und gucken ob man jemand findet der das auch grad will. Find ich motivierend.
Wettbewerb mit Preisgeld Roman Also ich könnte mir vorstellen, dass wir einen Wettbewerb mit einem saftigen Preisgeld ausschreiben. Zielgruppe Schulen, Unis, andere Vereine, ... eher keine Firmen. Thema sollte in Richtung Netzkultur, Netz-Kunst (kennt jemand 99 Doors?) oder sowas gehen Da wir doch etwas Geld haben, könnte man damit ev auch in den einschlägigen Medien eine gewisse Aufmerksamkeit (und somit Publicity für Trash.Net) erregen...
Geo-DB unter GPL Christof eine infrastruktur zum erfassen und pflegen von geo-daten unter einer freien lizenz (gpl o.ae).

ein anwendungsbeispiel:
c., ein begeisterter inline-skater, moechte seine touren aufzeichnen und verfuegbar machen. dabei bewegt er sich oft auf fuss|rad-wegen, die in kommerziellen karten oder navigationsgeraeten nicht enthalten sind. ausserdem ist information ueber die oberflaeche (glatter marmor oder fieses kopfsteinpflaster?) sehr wichtig fuer ihn.
er ist oft mit einem gps unterwegs und laed die erfassten logs auf den server hoch und kommentiert die strecke. an charakteristischen punkten macht er fotos, die inklusive blickrichtung an der position abgelegt werden. die strecken/daten koennen von anderen eingesehen und ergaenzt werden.

andere beispiele: geo-caching, wlan-wardrive-kataster, ueberwachungskamera-kataster, halt alles, was geographisch verortet ist. verschiedenste "fachanwendungen" koennen die gleichen "basisdaten" (strassen) nutzen und profitieren von deren aktualisierung.

konzeptionell aehnlich zu wikipedia, aber fuer geographische daten.

ist-zustand:
die meisten geographischen daten (sprich landkarten/vektorkarten) sind zur zeit kommerziell, teuer und fuer die nutzer fix.

ziel:
dem moechte ich ein plattform entgegenstellen, an der sich die nutzer aktiv beteiligen koennen und das ergebnis frei nutzen. durch unterschiedliche wohnorte erwarte ich eine hohe und detailierte abdeckung grosser gebiete.

technik:
fuer die verteile bearbeitung soll es eine web-oberflaeche werden. im hintergrund kann mysql inzwischen auch vektordaten effizient verarbeiten. die kartendarstellung kann erstmal einfach sein.

ich beschaeftige mich uebrigens im wirklichen leben mit navigationsdaten.

Platform für Veranstaltungsreihen Frank Trashnet könnte die Plattform bilden für Veranstaltungsreihen rund um das Thema Informatik. Folgende Themen fallen mir spontan ein:
  • Informatik und ihre Rolle in der Wissenschaft (es gibt z.B. eine Professorin an der Uni mit dem Gebiet Chemie und Informatik)
  • Computerspiele (gesellschaftliche Relevanz, etc. warum nicht einen CounterStrike Clan für eine Diskussion einladen? :-) )
  • sonstige interessante Personen mit Thema Informatik (meine Wunschkandidat wäre z.B. Kevin Mitnick :-)
Wichtig wäre, solche Veranstaltungen auch Nicht Trashnettern zugänglich zu machen
Platform für Kunst Frank Trashnet als Plattform für Kunst; z.B. das Anbieten einer virtuellen Leinwand. Hier könnte jeder reinpinseln und am Schluss entsteht ein kollektives Kunstwerk.
Ausgangs-Info Markus Als weiteres Projekte man auch sowas wie eine "wo bin ich am Wochenende"-Seite hochziehen. Man kann sich einloggen und für verschiedene Tage eintragen, wohin man abends weggeht. Weitergeben tut man "Read Only"-Zugangsdaten worüber Freunde/Bekannte dann rausfinden können, wo man hin weggeht. Sollte nicht weiter schwer zu realisieren sein und die Funktionalität hab ich noch nirgends gesehen.
Plattform für NGOs im ICT Bereich Felix Es gibt im Moment leider viele Entwicklungen im Bereich ICT, gegen die sich viele Techies gerne irgendwie wehren moechten (Softwarepatente, DRM, Internet-Zensur, Ueberwachung, neue gesetzliche Regelungen, etc.). Viele Techies wissen aber nicht recht *wie*, z.B. weil sie nicht gerne konkrete politische Arbeit machen, dies nicht koennen oder zu wenig Erfahrung haben). Auf der anderen Seite gibt es auch einige Leute, die gerne politisch aktiver waehren im ICT-Bereich, aber viel Zeit verlieren mit technischem Kram (Webserver und Mailinglisten einrichten und administrieren, scripts fuer diverse online-Aktivitaeten schreiben, Programme fuer Mitgliederverwaltung, etc.). Als drittes gibt es noch Leute, die sich ebenfalls gerne fuer irgend etwas sinnvolles einsetzen und dazu auch etwas Technik einsetzen moechten, diese aber nicht beherrschen bzw. zu wenig kennen.

Trash.net koennte das ideale Verbindungsglied sein, indem der Verein einerseits Techies die Moeglichkeit gibt, ihr Hobby mit etwas gemeinnuetzigem zu kombinieren und andererseits diejenigen vom technischen Kram entlastet, die gerne konkret als NGO etwas erreichen moechten.

In diese Richtung gehen bereits die Zusammenarbeiten mit SIUG und Big Brother Awards, diese Zusammenarbeit koennte aber noch vertieft und auf andere NGOs ausgedehnt werden.

Ersatz-Verein mit rein technischem Fokus Simon IMHO könnte man den bisherigen Verein auflösen, den ganzen politischen Krimskrams aus dem Fenster schmeissen und mit dem Haufen Kies einen neuen Server kaufen - und zwar etwas richtiges, kein billiger x86 Dell Plastikserver, der jeder eh schon zuhause unter dem Bett hat. Der neue Verein setzt sich zum Ziel einen nicht gewinnorientierten Server zu betreiben (Softwareumfang vergleichbar mit jetzt), der Open Source Software verwendet und interessierten Privatpersonen zur Verfügung steht. Ich denke die Schweiz (wie viele andere Länder auch) hat genügend Parteien wo sich die politisch Ambitionierten austoben können. Wenn Techies Techiepolitik machen, hört sich das für mich meistens etwa so ernsthaft an, wie früher als die Autofreaks versucht haben Politik zu machen - wir wissen ja wie weit es die Autopartei gebracht hat. Und wem die parteipolitische Knochenarbeit nicht reicht, empfehle ich http://syndikat.ch - die schweizerische Online-Gewerkschaft. In dem Sinne begrüsse ich ein neues trash.net, ausgestattet mit einem vernünftigen Server, freier Software und ein paar Bastlern, die einfach etwas Spass haben wollen.
Ersatz-Verein mit rein technischem Fokus Thomas Prinzipiell ist es mir persoenlich sehr wichtig, dass wir die Infrastruktur am Laufen erhalten koennen. Ich koennte mir durchaus ein trash.net vorstellen, dass sich lediglich noch um den (kostendeckenden Betrieb) der Infrastruktur kuemmert (ggf. mit weiteren Vereinfachung der technischen Administration).

Die Infrastruktur ist ziemlich wichtig. Ich denke, der Mailaccount ist fuer viele (mich eingeschlossen) sehr wichtig. Auch einige Projekte sind auf die Infrastruktur angewiesen (so bspw. die SIUG oder BBA, deren interne Ablaeufe und Beduerfnisse sich nicht mit einem 08/15 Hostingpackage von einem Grossprovider abdecken lassen. Auch Vertraulichkeit und Integritaet sind wichtige Punkte.

Insofern ist mein Vorschlag, aus trash.net einen Verein zu machen, der lediglich technische Infrastruktur betreibt. Zugang koennten alle bestehenden Mitglieder erhalten sowie neue Mitglieder/Projekte auf Anfrage. Somit wuerde auch im Bereich der Useradministration einiges vereinfacht.

Mein Vorschlag kann natuerlich auch die vorgeschlagene Plattform fuer NGOs beinhalten. Eine solche Plattform faende ich persoenlich ebenfalls sehr nuetzlich. Auch die anderen vorgeschlagenen Projekte liessen sich mit einem gemaess meinem Vorschlag veraenderten trash.net realisieren.

Da trash.net ja auch eng mit der SIUG vernetzt ist, koennte politische Arbeit im Umfeld dieser stattfinden.

trash.net - klein und fein Judith So koennte man eine Prioritaet setzen. Mir wuerde ein Verein gefallen, in dem man sich kennt und gut handlungsfaehig ist. In einem kleinen Verein kann es einfacher sein sich einzubringen und auch Leute zu finden die einem weiterhelfen koennen und wollen.
Active Trash Felix Der Verein besteht nur aus Aktivmitgliedern. Wer irgend einen Dienst von trash.net nutzen will, muss irgend etwas "sinnvolles" tun, d.h. sich an einem der Projekte beteiligen oder bei irgend einem Projekt oder Service von trash.net mithelfen. Das koennen einfache Taetigkeiten sein wie Mailinglisten administrieren/moderieren (sprich vom Spam freihalten), in sonstigen bespamten Datenbanken aufraeumen, Mitgliederverwaltung, etc.

Es muessten natuerlich noch Details diskutiert werden, wie z.B. "was sind sinvolle Projekte", "was ist die Mindestmithilfe" oder wie man voruebergehende "Abwesenheiten" (z.B. pruefungsbedingt) handhabt.

Trash.net als Gemeinschaft Webhoster   mit: kosten deckenden Beiträgen, damit den Administratoren eine "Entlöhnung" bezahlt werden kann (was ist im Moment für "Studi Jobs" so üblich? 40-60SFr/h?) Der "Benutzer Support" soll jedoch weiterhin kollaborativ (z.B. über "support@trash.net") geleistet werden.

Nachteil: wird eine Lohnbuchhaltung nötig mit allem drum und dran?

Trash.net als "Geschäftsspielwiese"   Trash.net goes "Komerz" halt nicht aufregen. Komerz im Sinne von "Handel" nicht "Geschäftemacherei". Wir ermöglichen Mitgliedern Erfahrungen in der "Geschäftswelt" zu sammeln ohne gleich eine GmbH gründen zu müssen. Der Verein bietet Infrastruktur und Beratung ist selbst jedoch nicht auf Profit ausgelegt. Dies dadurch, dass wir:
a) Einen Handelsregistereintrag besitzen (werden)
b) Eine "professionelle" Buchhaltung führen, inkl. MwSt etc.
c) (einige) gemeinsamm Zeichnungsberechtigte haben, ohne welche kein Geld ausgegeben werden kann (damit nicht ein Mitglied das Vereinsvermögen "verbrät"

Nachteil: Statuten müssten radikal geändert werden, Nicht sicher ob der Vereinszweck laut ZGB i.O. ist

Status Quo

Für einen (wie auch immer ausgestalteten) Status Quo - also möglichst so weitermachen wie bisher) haben sich die folgenden Personen mit den entsprechenden Votes ausgesprochen:

Michael Was spricht dagegen, diese Projekte in der heutigen Organisationsform umzusetzen? Ich bin dagegen, dass der Verein sich gezielt solchen Projekten verschreibt. Projekte leben von den Menschen, die am gemeinsamen Ziel arbeiten. Trash.net soll eine Plattform sein für Mitglieder, die (zusammen) etwas bewegen wollen.

Fehlt evtl eine Ideenbörse, wo sich Gleichgesinnte finden können? So eine Ideenbörse hätte auch den schönen Nebeneffekt, dass alles was dort publiziert wird nicht mehr patentiert werden kann... (Ja, sowas gibts schon... http://sourceagency.berlios.de/ )

Hier möchte ich Mal dem Argument widersprechen, dass sich die Dienste von Trash.net locker mit einem Linux-Kistchen im Netz lösen können. Technisch sicher schon, aber das Problem ist nicht das Aufsetzen der Maschine und Dienste, sondern die Sicherstellung eines zuverlässigen und sicheren Betriebs über eine lange Zeitdauer. (Herzlichen Dank an die Sysadmins an dieser Stelle!) IMHO ist es weder öknomisch (Kosten, Arbeit, ...) noch ökologisch (Energie) sinnvoll, wenn jedes Mitglied sich seinen eigenen Server ins Netz stellen muss, um zB Maildienste nach den eigenen Bedürfnissen umzusetzen. Das Vertrauen in die Wahrung der Privatsphäre bei kommerziellen und gratis Providern ist meinerseits nicht vorhanden.

Ich bin der Meinung, der Verein sollte den "Status Quo" halten und langfristig den Erhalt der Kerndienste (Mail, Web) sicherstellen. Die Infrastruktur könnte auch noch ausgebaut werden (Subversion, Jabber) um die Projektarbeit zu fördern.

Patrick Fuer mich ist *der* Kerndienst von trash.net weder Mail noch Web, sondern zweifelsfrei die Shell. Die war urspruenglich der Grund fuer meine Mitgliedschaft und ist es immer noch wesentlich. Ich benoetige sie gar nicht oft, aber es gibt ab und zu, manchmal erst nach Monaten wieder, eine Situation, in der ich froh um sie bin.
Thomas Fuer mich muss die Zukunft des Vereines nicht unbedingt Wachstum bedeuten. Ich wuerde "Erfolg" (wie auch immer das definiert werden soll in diesem Zusammenhang) nicht nur rein quantitativ (anhand von Zahlen) messen. Fuer mich gibt es auch den ideologischen Aspekt an trash.net. Bei diesem geht es darum, etwas umzusetzen, dass anders funktioniert und andere Regeln hat als "kommerzielle Angebote". Die Verfolgung dieses Aspektes finde ich persoenlich viel wichtiger als eine grosse Anzahl an Projekten und viel Aktivitaet auf dem System zu haben.

Ich habe im Vorfeld des Brainstormings haeufig gelesen oder gehoert, dass trash.net veraendert werden muesse, weil "zuwenig bekannt", "zuwenig Projekte" oder "zuwenig Benutzer". Fuer mich ist jedoch fraglich, ob sich trash.net der Regel "je bekannter und je groesser desto besser" unterordnen sollte. Solange wir genuegend Geld haben, haben wir es schlichtweg nicht noetig, uns zu mehr Wachstum oder Bekanntheit zu zwingen.

Eine weitere Moeglichkeit, die ich persoenlich als Zukunft von trash.net sehe, ist die Beibehaltung des Status Quo, aber mit massiver Verkleinerung des administrativen Overheads. Denn fuer mich persoenlich ist die Anzahl der Projekte oder Benutzer irrelevant.

Lu Mich persönlich spricht die Idee der überschaubaren Grösse am meisten an. Bei nur aktiven Mitgliedern sehe ich das Problem vorallem darin, dass sich für eine gewisse Anzahl Jobs irgendwann zuviele Leute zur Verfügung stehen. Vieles kann man aufteilen aber nicht alles macht auch Sinn.

Ein Verein in dem man sich kennt, wie Judith in vorschlägt, entspricht mir am ehesten.

Othmar Ich selbst bin mit der Situation um trash.net eigentlich ganz zufrieden. Aber es ist klar, dass sich diese Situation auf Dauer nur aufrecht erhalten lässt wenn sich genügend Leute finden lassen, welche ihren aktiven Teil beitragen. Deshalb finde ich Felix Vorschlag von "Active Trash" bestechend.

Um seine Idee noch etwas auszuweiten und auch die passiveren Mitglieder abzuholen würde ich ein Bonussystem vorschlagen, wo man sich gemäss einem (kreativen) Punktekatalog beispielsweise 25%, 50% oder 75% des Jahresbeitrags oder Zusatzdienstleistungen durch aktive Beiträge quasi abverdienen kann. Beurteilungsinstanz ist der Vorstand (dafür gibt's natürlich auch Punkte und natürlich auch fürs Kuchebacken). Und falls die Liquidität gefährdet wäre, könnte auch eine Beitragserhöhung in Betracht gezogen werden.

Tobias / Fenix Für mich brauchts keine "Reaktivierung" des Vereins, ich war (und bin) mit dem jetztigen Zusatand sehr zufrieden. Denn das Angebot was stinky bietet, ist imernoch besser als manch ein Provider oder die Kiste am DSL Anschluss zuhause bieten kann.

Wer Projekte à la yoda, beer.trash.net machen will, kann dies bereits jetzt tun, nach meinem Verständnis, die Ressourcen sind ja vorhanden, nur müsste man halt die Motivation haben, diese umzusetzen.

Deshalb mein Vorschlag: Sofern die Finanzen stimmen und es sich Leute für die administrativen Arbeiten finden, weiter wie bisher, man kann den Admins ja auch eine Entschädigung zahlen,(Hier wäre es nett, wenn der Vorstand mal ne Bilanz/ER im Netz präsentieren könnte) falls notwendig.

Christoph (muellerc) Ein Verein wird normalerweise dann aufgelöst, wenn (a) der Vereinszweck erreicht ist und nicht mehr weitergeführt werden kann, oder (b) sich keine Menschen mehr finden, die sich für diesen Vereinszweck aktiv einsetzen, insbesondere in einem Vorstand - oder (c) wenn der Vereinszweck oder die Tätigkeiten sittenwidrig etc. geworden sind ;-)

Zu (a): Der Vereinszweck gemäss aktuellen Statuten lautet:

<zit>

Foerderung und Verbreitung von freier Software und Inhalt und Bereitstellung hierzu notwendiger Plattformen, insbesondere Hard- und Software sowie weitere dazu notwendige Infrastruktur. (...)

</zit>

Dieser Zweck scheint mir noch nicht erreicht! Es ist keineswegs dasselbe, ob Hans und Vreni ein Linux auf ihre Kiste aufsetzen und "spielen" koennen, oder ob der Rest der Welt von den Vorteilen von "freier Software und Inhalten" erfaehrt!

Dies gilt m.E. besonders fuer "freie Inhalte", denn hier gilt es wohl noch lange gegen Zensur anzukaempfen!

Künftige Aktivitäten lassen sich also direkt aus dem bereits bestehenden Vereinszweck ableiten, zBsp. das Unterstützen von Kampagnen gegen Zensur und für die weitere Verbreitung von "freier Software", gegen DRM und Kopierbeschraenkungen, etc.

(Wenn anderes Vereine und Organisationen eine aehnliche Zielsetzung haben: Umso besser! Dann lassen sich allenfalls Koalitionen bilden!)

zu (b): Aktive Mitglieder

Es ist zum Glueck ja heute noch nicht so, dass sich niemand mehr innerhalb von trash.net fuer diesen Vereinszweck engagieren will. Immerhin haben wir drei aktive Sysadmins und einen neuen Vorstand!

Ich finde es fuer einen Freiwilligenverein immer enorm wichtig, dass allen Aktiven moeglichst viel Spielraum gegeben wird, damit sie sich fuer das einsetzen, was ihnen eben wichtig ist. Es liegt also m.E. vor allem an ihnen, die konkrete Ausrichtung des Vereins zu bestimmen.

(Wer dann auch noch mitmachen moechte und eigene Projekte aufziehen will, ist sicher gerne willkommen, jedenfalls innerhalb des Vereinszwecks).

Fuer mich selber als Passivmitglied braucht es bei trash.net keine grossen Veraenderungen. Ich bin sehr froh, wenn jemand mir eine funktionierende technische Plattform zur Verfügung stellt und dann und wann mal zur Beantwortung von Fragen angegangen werden kann. Was ich mir darüber hinaus noch wünschen würde, ist ein verstaerkteres Engagement im Sinne des Vereinszwecks.

Patrick Borer Das klingt fuer mich gut. Wenn es an kuehnen Projekten oder an deren Umsetzung mangelt, tja, dann kann man nichts machen. Aber deswegen braucht man den Verein ja noch nicht aufzuloesen, so lange das, was er seinen Mitgliedern zur Zeit bietet, gerne genutzt wird und er finanziell gesund ist, und so lange sich unter diesen Mitgliedern genuegend finden, die Zeit und Lust haben, den Betrieb, wenn auch auf "Sparflamme", sicherzustellen.
Urs Fuer mich ist von dem her die heutige Form ideal: Ich nutze trash.net als Service-Provider, der sich daneben auch fuer Dinge einsetzt, die ich gut finde, selber aus Zeitgruenden aber nicht unterstuetzen kann. Dafuer bin ich bereit einen gewissen Betrag zu zahlen. Vereinsaktivitaeten fehlen mir in dem Sinn nicht.

Mir ist es aus diesem Grund ein Anliegen, dass der Service-Provider-Aspekt erhalten bleibt. In welcher Form und wie engagiert sich der Verein fuer andere Projekte einsetzt ist fuer mich zweitrangig, aber der Grundgedanke des Vereins an sich ist fuer mich ein Bonus, mit dem sich trash.net von anderen Providern abhebt.

Beat [...] Grundsätzlich bin ich für eine möglichst .offene. Haltung des Vereins gegenüber sogenannten nicht-aktiven Mitgliedern. Nicht zuletzt deswegen, weil die ja vielleicht doch mal aktiv werden könnten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, oder auch anderweitig aktiv sind und teils vielleicht sogar Projekte und Anliegen vertreten, die dem Verein Trash.net nicht ganz fremd sind.[...]
(Ganzer Beitrag im Mail-Archiv)
Ralphi Ich nutze Trash.net vor allem für meine Mails. Seltener benutze ich die Shell, bin dann aber jeweils sehr dankbar, dass es sie gibt. Als ich vor längerer Zeit zum Verein Trash.net stiess, studierte ich noch Informatik und fand das Angebot sehr interessant. Mittlerweile hat sich meine berufliche Ausrichtung allerdings ziemlich geändert, trotzdem bin ich immer noch dabei. Für mich wäre es am einfachsten, wenn alles so bleibt, wie es im Moment ist. Also konkret: Ich bezahle jedes Jahr meinen Beitrag und nutze meinen Account weiterhin.

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass auch in der jetztigen Form immer ein paar liebe Personen sich opfern müssen, damit die Karre läuft. Dies ist ja nicht gerade ein dankbarer Job, da nicht besonders lukrativ und spannend wohl auch nicht. Leider gibt es wohl auch nicht gerade einen Run auf solche Jobs. Ich weiss von mir selber, dass ich kaum Zeit findne würde um etwas beizusteuern, da ich bereits in zu vielen anderen Bereichen meine Freizeit reinstecke.

Auf jeden Fall war ich stets sehr glücklich über meinen Trash.net-Account und würde mich freuen, wenn er in der selben Form weiterbestehen könnte.

Wolfgang Ich hatte zum Trash.net gefunden als ich nach einer Möglichkeit suchte meine Emails auf einem verlässlichen Unix Server, zu dem ich jederzeit via SSH zugreifen kann, zu verwalten.

Email und die Shell sind daher auch die am häufigsten von mir genutzten Dienste.

Was ich am Trash.net sehr schätze ist, dass die überschaubare Struktur des Vereins mit seinen Administratoren eine deutliche Vertrauenssituation schafft. Das bietet mir kein grosser Provider. Nur ein eigener Server, bei dem natürlich ein deutlicher Verwaltungsaufwand entsteht, würde ich als Alternative in Betracht ziehen.

Dass der Verwaltungsaufwand auch beim Trash.net immer ein entscheidender Faktor ist und die Admins und der Vorstand viel Zeit investieren müssen, wird stets zu berücksichtigen sein.

Ich denke, dass die kostenlosen Benutzeraccounts nicht auf unbegrenzte Dauer zur Verfügung stehen sollten. Das Verhältnis Nomember zu Member ist 167:150.

Was am Trash.net fehlt sind längerfristig geplante "social events", bei den sich die Trash.net Members treffen können. Als Nichtschweizer Mitglied ist es nur schwer an kurzfristig angekündigte Treffen teilzunehmen. Ein geplanter Termin pro Quartal wäre super.

Eine Weiterführung des Trash.net würde mich sehr freuen.

  Trash.net als Toolbox

So benutze ich Trash.net im Moment: immer mal schnell einen GCC zur Hand haben, schnell ein Dokument ins Web stellen, etc

Eigentlich "weiter wie bis jetzt" wobei auch hier die Admin, welche die Hauptlast tragen in irgend einer Weise Entsädigt werden sollten.

Nachteil: wenig bis kein Vereinsleben

Diverses

Und hier die Vorschläge, die eher provokativ/destruktiv sind, aber wohl eh ironisch gemeint waren...

Verein auflösen und Vermögen verjubeln! Roman Also ich schlage vor: den Verein auflösen, die Server möglichst schnell abstellen (Mail kann man ja auch über GMX machen) und das Rest-Vermögen dann mit einem rauschenden Fest verjubeln.

Als krönenden Abschluss würd ich einen Ausklang des Festes in der Widder-Bar vorschlagen. Da könnte ich meine Leidenschaft für Schottische Whiskey so richtig ausleben!

Iranische Blogger Judith Ich schlage vor, wir unterstuetzen mit dem restlichen Geld iranische Blogger bei ihrem Kampf um Freiheit.

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