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Buchbesprechung von Claudia Wlaschütz
Buchbesprechung von Patrick Ahrer


Cover von "Aftershock"
Star Trek
Starfleet Academy #2
Aftershock
Autor: John Vornholt
Illustrationen: Todd Cameron Hamilton
1996, Minstrel/Pocket Books
ISBN 0-671-00079-9
118 Seiten


Leonard McCoy macht gerade seine medizinische Ausbildung an der Starfleet Academy. Und zwar nicht, weil er von Starfleet so begeistert wäre oder nach dem Ende seiner Ausbildung unbedingt bei der Flotte bleiben möchte, sondern einfach, weil die Akademie seiner Einschätzung nach eine sehr gute Schule ist.

Spät am Abend lernt er noch für eine Prüfung, die er am nächsten Tag absolvieren muß. Doch mit der zum Lernen notwendigen Ruhe ist es schnell vorbei. Einige andere Kadetten kommen vorbei und wollen ihn dazu überreden, bei einem Football-Spiel mitzumachen. Obwohl McCoy nicht gerade der beste Spieler ist, brauchen sie ihn unbedingt, da sie sonst einen Spieler zu wenig haben. Mit einem kleinen "Trick" gelingt es ihnen dann auch, McCoy doch noch zu überzeugen, sodaß dieser schließlich mitspielt.

Das Spiel läuft für McCoys Mannschaft dann nicht ganz so toll. Die gegnerische Mannschaft - bestehend aus Akademie-Frischlingen - spielt erstaunlich gut und hat den Vorteil, im Verlauf des Spieles immer wieder ausgeruhte Reservespieler einsetzen zu können, da sie mit genügend Spielern angerückt ist. Während des Spiels stößt McCoy immer wieder mit einem Spieler der gegnerischen Mannschaft zusammen. Bei einer dieser Begegnungen geraten die beiden ziemlich knapp an den Rand des Spielfeldes und stoßen plötzlich auf ein Sicherheitskraftfeld. Sofort ertönen Alarmsignale und alle Spieler, bis auf McCoy und seinen unmittelbaren Gegner, suchen ihr Heil in der sofortigen Flucht. Die beiden sind zu weit von irgendeinem Unterschlupf entfernt, um unentdeckt bleiben zu können. Und so werden sie natürlich erwischt.

McCoy ist daraufhin unheimlich sauer auf den anderen Spieler, weil dieser ihn in diese Richtung gedrängt und gestoßen hat. Wie sich herausstellt, ist sein Name James T. Kirk. Die beiden müssen zu einem Admiral, der McCoy "empfiehlt", sich für die unmittelbar bevorstehenden Weihnachtsferien für den "Disaster Relief Service Club" anzumelden. Die Service Clubs sind Zusammenschlüsse von Freiwilligen, die alle möglichen nützlichen Dinge tun. Der "Disaster Relief" Club ist ein besonders anstrengender "Service Club" und leidet - vermutlich auch aufgrund genau dieser Tatsache - an chronischem Mitgliedermangel. Für Leonard ist das ein echter Schock, weil er sich schon sehr darauf gefreut hatte, in den Ferien nach sehr langer Zeit wieder einmal zu Hause vorbeischauen zu können. Alles war schon vorausgeplant und man hätte ihn erwartet. Jetzt muß er leider alles absagen.

Schließlich begibt er sich in jene Räumlichkeiten, in denen man sich für die diversen "Service Clubs" anmelden kann. Ein Vulkanier namens Spock ist für den "Disaster Relief" Club zuständig. Er erklärt, was die Aktivitäten des Clubs sind und nimmt die Anmeldungen entgegen. Nach einem Wortgefecht zwischen McCoy und Spock wird die Anmeldung schließlich erledigt.

In der ersten Ferienwoche werden die neuen Mitglieder des "Service Clubs" erst einmal ausgebildet. Zahlreiche anstrengende und teilweise auch gefährliche Übungen und Simulationen müssen überstanden werden. Für Leonard ist das nicht sehr angenehm, er schafft es aber. Er hofft immer noch, zumindest kurz nach Hause fahren zu können, wenn das Training nach der ersten Ferienwoche zu Ende ist. Doch daraus wird wieder nichts. Noch während der Feier anläßlich des Trainingsendes wird der "Service Club" schon dringend gebraucht. Auf Playamar zerstört ein Erdbeben nach dem anderen den Planeten und zahlreiche Lebewesen brauchen Hilfe...

Zu diesem Buch gibt es eigentlich recht wenig zu sagen. Wie bei den Jugendbüchern allgemein üblich, ist auch hier die Story recht einfach und geradlinig aufgebaut. John Vornholt hat mit "Aftershock" eine sicher nicht schlechte, aber auch nicht unbedingt herausragende Geschichte geschrieben. Sie ist angenehm zu lesen, aber absolut kein Muß.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, daß McCoy im laufe dieser Erlebnisse mit dem "Disaster Relief Service Club" erst so richtig begreift, worum es in Starfleet geht und was das für ihn bedeutet. Aber auch diese Angelegenheit wird nicht weit genug vertieft, um es wirklich interessant zu machen.

Fazit: "Aftershock" ist ein netter "Happen" für Zwischendurch. Nicht mehr, nicht weniger.

© Patrick Ahrer
(patrick@afss.cjb.net)


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Cover-Foto: © Pocket Books/Paramount Pictures