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Star
Trek: Der erste Kontakt
Autor: J. M. Dillard Heyne 06/5757 DM 14,90 / öS 109,00 250 Seiten |
Während die Borg erneut in Richtung Erde vordringen, um die Menschheit zu assimilieren, soll die neue Enterprise-E an der Neutralen Zone zu den Romulanern patrouillieren. Die Crew ist darüber zwar wenig erfreut, doch Picard entscheidet, vorerst die Befehle zu befolgen. Auf der Brücke der Enterprise verfolgt man den Kampf zwischen den Borg und Starfleet-Schiffen über Audio mit. Als es langsam so aussieht, als stünden die Borg kurz vor einem Sieg, hält es auch der Captain nicht mehr aus. Picard befiehlt, ins Kampfgebiet zu fliegen. Dort angekommen, gelingt es der Enterprise gerade noch, die Besatzung der schwer beschädigten U.S.S. Defiant, darunter auch Lieutenant Commander Worf, an Bord zu beamen. Nachdem das Flaggschiff der Föderationsflotte zerstört worden ist, übernimmt Picard das Kommando über die gesamte Flotte und befiehlt, auf einen ganz bestimmten Punkt des Borg-Schiffes zu zielen. Das Manöver hat Erfolg und das Würfelschiff wird zerstört. Doch bevor es vollständig explodiert, kann sich ein kleineres kugelförmiges Schiff aus dem großen Würfel retten. Es gelingt dem Kugelschiff, in die Vergangenheit zu verschwinden, wo es kurz vor Zefram Cochranes historischem Warpflug erscheint. Die Borg beginnen sofort mit dem Beschuß der Raketenbasis, wo sich die Phoenix, Cochranes Schiff, befindet. Die Enterprise muß inzwischen in der Zukunft feststellen, daß auf der Erde nur mehr Milliarden von Borg leben. Die Borg haben die Menschheit in der Vergangenheit assimiliert. Die Crew der Enterprise hat keine Wahl und folgt den Borg ins 21. Jahrhundert...
Der Roman ist vor allem deshalb interessant, weil in einem Buch die Überlegungen der handelnden Personen und deren Gefühle besser dargestellt werden können. Dies ist vor allem bei Lily Sloane und Zefram Cochrane sehr gut gelungen. J.M. Dillard verrät im Buch wesentlich mehr von den Beweggründen und der Vergangenheit der beiden Charaktere, als es der Film tut. Etwas von dem es bei dieser Romanfassung wenig gibt, sind zusätzliche Szenen.
Überraschend war vor allem, wie schnell das Buch auf Deutsch erhältlich war. Das Buch lag schon einige Zeit bevor der Film bei uns in die Kinos kam im Laden, obwohl der Film auch in den USA nur wenige Wochen zuvor startete. Bei der Übersetzung war also vermutlich große Eile angesagt und das ist wahrscheinlich auch der Grund für einige Fehler. Hier zwei kleine Beispiele: "Im Innern einer weitere Jefferiesröhre holte Picard tief Luft und streckt die Hand nach dem Öffnungshebel der nahen Luke aus." (Seite 167). "Ich verspreche Ihnen, gut auch mich aufzupassen" (Seite 173). Große Eile dürfte auch noch für einen anderen Fehler der Grund sein: Auf dem Cover steht "Roland Moore" und "Roland D. Moore" statt "Ronald D. Moore".
Wie bei den Filmbüchern üblich gibt es auch dieses Mal wieder einige Farbfotos in der Mitte des Buches.
Abschließend betrachtet ist der Roman wieder eine schöne
Ergänzung zum Film, wenn er auch (im Gegensatz zu Dillards
Buch zu Generations) nur wenig mehr erzählt, als der Film.
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