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Buchbesprechung von Patrick Ahrer |
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Star Trek: The Lives of Dax
1999, Pocket Books ISBN 0-671-02840-5 Trade Paperback 347 Seiten |
"The Lives of Dax" ist eine Anthologie und enthält somit verschiedene Kurzgeschichten. Das Schöne an diesem Buch ist aber, daß diese verschiedenen Geschichten durch gemeinsame Elemente verbunden werden. Vor allem natürlich durch Dax. Für jeden Wirt (mit Ausnahme von Verad) gibt es eine eigene Geschichte.
Die erste und die letzte Geschichte gehören gewissermaßen zusammen. In beiden geht es um Ezri und sie stellt so eine Art Rahmenhandlung für all die anderen Geschichten dar. "Second star to the right..." und "...and straight on 'til morning." kommen auch vom gleichen Autorenduo: Judith & Garfield Reeves-Stevens. In "Second star to the right..." ist Ezri in einer der Holosuiten auf Deep Space Nine. Sie wollte den Abend eigentlich mit Julian verbringen, dieser mußte aber plötzlich dringend weg, weshalb sie jetzt alleine herumläuft. Schließlich begegnet sie Vic, der sich wieder einmal frei durch das Programm bewegt. Die beiden beginnen schließlich ein längeres Gespräch, in dem sie auch auf die Vergangenheit von Ezri und von Dax zu sprechen kommen. Und so erzählt Ezri dann von den genauen Umständen, wie sie zum Wirt für Dax wurde, obwohl sie eine von ganz wenigen Trill war, die aus tiefster Überzeugung nicht mit einem Symbionten vereeinigt werden wollte. Als es dann ganz unerwartet soweit war, wurde sie von all den in Dax "gespeicherten" Erinnerungen überwältigt. Und damit ist ein wunderbarer Übergang zu einigen Ausschnitten aus diesen Erinnerungen geschaffen.
In "First Steps" von Kristine Kathryn Rusch (basierend auf einem Konzept von Jill Sherwin) ist Lela Dax die Hauptfigur. Lela war der erste Wirt für Dax. Sie war eine der ersten Frauen in der Politik und wir erfahren hier von ihren ersten schwierigen Schritten auf dem politischen Parkett. Trill isolierte sich zu dieser Zeit selbst vom Rest des Universums. Statt wie andere Völker in den Weltraum aufzubrechen und herauszufinden, was dort alles auf sie wartet, blieben die Trill auf ihrem Planeten. Und jedes Mal, wenn sich ein fremdes Schiff dem Planeten nähert, wird eine Nachricht ausgesendet, die darauf hinweist, daß man keinerlei Interesse an Kontakten hat und in Ruhe gelassen werden möchte. Nur mit den Vulkaniern, die schon vor einiger Zeit Kontakt mit Trill aufgenommen haben, unterhält man gewisse Beziehungen, aber ebenfalls nur sehr eingeschränkt. Da Lela erst der erste Wirt für Dax ist, hat sie es nicht besonders leicht in ihrem Job als Politikerin. In dem Glauben, ihr einen Zuständigkeitsbereich zu überlassen, der völlig unwichtig ist, bekommt sie die Verantwortung für das Space Center auferlegt. Eines Tages erreicht wieder einmal ein fremdes Schiff Trill und vom Planeten wird sofort die "Geh weg"-Nachricht ausgesendet. Doch dieses Mal folgen die Fremden dieser Aufforderung nicht...
Der nächste Wirt von Dax ist Tobin. Er steht im Mittelpunkt der Geschichte "Dead Man's Hand" von Jeffrey Lang. Tobin befindet sich auf der Heisenberg, einem Raumschiff, daß gerade den Prototyp für eine revolutinäre technische Entwicklung transportiert: Den Transporter. Tobin ist an der Entwicklung dieser Technologie beteiligt und deshalb auf dieser Reise mit dabei. Der Trill unterhält sich auf dem Schiff gerne mit einem Vulkanier namens Skon, Spocks Großvater. Doch plötzlich wird das Schiff von Romulanern, die zu dieser Zeit noch gar keinen Warp-Antrieb haben, angegriffen. Tobin und Skon scheinen die einzigen beiden Personen an Bord zu sein, die nicht sofort von den Romulanern unter Kontrolle gebracht wurden. Und so versuchen sie, mit Hilfe des Prototyps, der noch kaum getestet wurde, die Romulaner loszuwerden...
Weiter geht es mit "Old Souls" von Michael Jan Friedman. In dieser Geschichte geht es um Gymnastik-Star Emony. Aber auch noch um jemand anderen: Leonard McCoy, der zu dieser Zeit noch Schüler auf der Erde ist. Sein Zimmerkollege Sinnit Arvid, ein Tessma von Tessmata IV, ist fest davon überzeugt, immer und überall der beste sein zu müssen. Er glaubt, nur so den Erwartungen seines Volkes gerecht werden zu können. Und er gewinnt auch tatsächlich einen Wettbewerb nach dem anderen. Nun bereitet er sich gerade auf eine Gymnastik-Veranstaltung vor, bei der für ihn natürlich wieder nur der 1. Platz und sonst nichts zufriedenstellend wäre. Doch als er erfährt, daß auch ein Trill am Wettkampf teilnimmt und die berühmte Emony Dax in der Jury sitzt, ist er plötzlich sehr schlecht gelaunt. McCoy gelingt es zwar nicht, seinem Kollegen die Gründe dafür zu entlocken, es ist aber offensichtlich, daß Tessma von den Trill nicht viel halten. McCoy begleitet Sinnit dann zu dem Wettkampf und setzt sich ins Publikum, wo sein Blick sofort auf Emony Dax fällt und an ihr kleben bleibt. Er ist von dieser Frau, die in der Vergangenheit so viele bedeutende Wettkämpfe für sich entschieden hat, fasziniert. Vor allem natürlich von ihrer äußeren Erscheinung. Plötzlich sieht Emony auch zu ihm hoch und McCoy fühlt sich ertappt. Nach dem Wettkampf stellt sich Emony dann McCoy in den Weg. Dieser reagiert erschrocken und weiß nicht so recht, wie er jetzt reagieren soll. Es stellt sich aber heraus, daß Emony gar nichts gegen ihn hat. Und so verabreden sich die beiden dann sogar zum Abendessen...
Dann folgt "Sins of the Mother" von S.D. Perry mit Audrid Dax in der Hauptrolle. Audrid war lange Zeit Vorsitzende der Trill Symbiosis Commission. Das Ungewöhnliche an dieser Geschichte ist, daß sie vollständig aus einem Brief von Audrid an deren Tochter besteht. Nachdem Audrids Ehemann und Vater ihrer Kinder, Jayvin Vod, tragisch ums Leben gekommen ist, hat sie sich von ihrer Tochter Neema emotional immer mehr entfernt. Neema wollte immer von ihr wissen, wie es genau zum Tod ihres Vaters gekommen ist, Audrid wollte genau das nicht erzählen. Und so forschte Neema schließlich selbst nach, um all das herauszufinden, was sie eigentlich von ihrer Mutter wissen wollte. In diesem Brief, den Audrid nun ihrer Tochter schreibt, entschuldigt sie sich dafür und erzählt Neema nun schlußendlich doch noch, wie sie die tragischen Momente erlebt hat. Passiert ist es auf einer der wenigen Missionen, die Trill in den Weltraum führen. Von Starfleet wurde nämlich ein Komet entdeckt, der sich Trill nähert und von dem eine Sonde bioelektrische Signaturen aufgefangen hat, die Starfleet auch bei einem kleinen Prozentsatz von Trill festgestellt hat. Zu dieser Zeit wußte bei Starfleet noch niemand etwas über die Symbionten. Die Trill haben ihr Geheimnis trotz immer mehr Kontakten mit anderen Lebewesen weiterhin bewahrt. Diese Entdeckung war für Trill natürlich von besonderem Interesse. Deshalb wurden Audrid und Jayvin losgeschickt, um gemeinsam mit der Crew des Starfleet-Schiffes Tereshkova, das von Fleet Captain Christopher Pike kommandiert wurde, mehr über diesen Kometen herauszufinden...
In "Infinity" von Susan Wright ist Torias die Hauptfigur. Er und seine Frau Nilani Kahn arbeiten beide gemeinsam am Transwarp-Projekt mit. Torias ist Testpilot und testet als solcher in zahlreichen Simulationen den brandneuen Transwarp-Antrieb. Er hofft, schließlich auch den ersten echten Transwarp-Flug machen zu können. Und dieser steht auch schon unmittelbar bevor. Die Infinity, ein kleines Shuttle, wurde mit dem neuen Antrieb ausgestattet und soll nun getestet werden. Und obwohl eine Kadettin namens Saavik gewisse Bedenken hat, weil noch einige Fehler im neuen Antrieb entdeckt wurden, drängen die meisten am Projekt beteiligten Personen - darunter Torias und auch ein gewisser Captain Styles - darauf, den Testflug so schnell wie möglich zu absolvieren...
Auch Joran ist in "The Lives of Dax" mit dabei. "Allegro Ouroboros in D Minor" von S.D. Perry und Robert Simpson beginnt nach Jorans ersten Morden und erzählt dann die Geschichte bis zu seinem frühen Tod. Wir verfolgen abwechselnd Jorans Handlungen und die Schritte, die zwei Untersuchungsbeamte unternehmen, um den Serienmörder, der auf Trill sein Unwesen treibt, einzufangen. Auf dem Planeten waren Morde immer sehr selten. Und daß ein vereinigter Trill zum Mörder wird, gilt als völlig unmöglich. Es wird auch alles getan, um derartige Ereignisse - sollten sie doch einmal vorkommen - vor der Öffentlichkeit zu verbergen...
"The Music Between the Notes" von Steven Barnes erzählt aus der Sicht eines jungen Benjamin Sisko über Curzon Dax. Sisko begleitete den Botschafter bei Verhandlungen mit einem Volk, das nach einiger Zeit nun doch in die Föderation möchte. Aber weniger aus einem echten Wunsch, dieser Gemeinschaft anzugehören, heraus, sondern vor allem aus militärischen und strategischen Gründen. Dementsprechend schwierig gestalten sich auch die Verhandlungen schwierig. Die Bactricaner, so der Name der Verhandlungspartner, sind nämlich nicht bereit, Traditionen aufzugeben, die mit den Grundsätzen der Föderation nicht vereinbar sind. Kurz gesagt, sie wollen einiges von der UFP, sind aber kaum bereit, selbst etwas dafür zu geben. Während diese Verhandlungen auf einer Station in der Nähe des Planeten Bactrica stattfinden, tauchen dort plötzlich sehr ungewöhnliche Aliens auf, die die Situation noch komplizierter machen...
Mit der Geschichte "Reflections" von L.A. Graf sind wir schließlich bei Jadzia angelangt. Sie ist gemeinsam mit Captain Sisko und Dr. Bashir auf Trill, um dort ihre Schwester Ziranne zu besuchen. Diese steht im Verdacht, einen Symbionten gestohlen zu haben. Jadzia kann nicht glauben, daß Ziranne so etwas jemals tun würde. Es ist aber Tatsache, daß sich ein Symbiont im Körper ihrer Schwester befindet und niemand so recht weiß, woher dieser gekommen ist. Ziranne selbst gibt darüber jedenfalls keine Auskunft und beteuert, daß sie eigentlich nur helfen wollte. Beim Vereinigungsprozeß scheint auch einiges schiefgegangen zu sein. Er scheint nämlich irgendwo in der Mitte festzustecken, sodaß Symbiont und Wirt zwar einerseits vereinigt sind, aber eben doch nicht so vollständig, wie das eigentlich der Fall sein sollte. Dementsprechend wirkt auch Ziranne schwer angeschlagen und verhält sich überhaupt nicht so, wie sie Jadzia in Erinnerung hatte...
Die oben schon erwähnte Geschichte "...and straight on 'til morning." kehrt dann wieder zu Ezri und Vic zurück, die noch immer in einer Holosuite auf Deep Space Nine sitzen. Bevor sie sich schließlich voneinander verabschieden, welchseln sie noch ein paar Worte über die Ereignisse auf der U.S.S. Destiny, die zu Ezris Vereinigung mit Dax geführt haben.
"The Lives of Dax" ist ein wirklich wunderbares Buch, daß - wie oben schon angesprochen - einerseits eine Anthologie mit vielen verschiedenen Geschichten ist, die auch unabhängig voneinander gelesen werden können, andererseits aber auch die zusammenhängende Geschichte eines ungewöhnlichen Lebewesens namens Dax und teilweise auch des Volkes der Trill. Und darüber hinaus erlebt man auch noch Ausschnitte aus dem Leben von zahlreichen anderen mehr oder weniger bekannten Star-Trek-Charakteren: T'Paus Besuch auf Trill, bei dem sie mit Lela Dax zusammentrifft, Skons Erlebnisse auf der Heisenberg, Leonard McCoys romantische Begegnung mit Emony Dax, Captain Pikes Zusammentreffen mit Audrid Dax, Nilani Kahns Ehe mit Torias Dax, Captain Styles und Cadet Saaviks Mitarbeit am Transwarp-Projekt, Benjamin Siskos Erfahrungen mit Curzon Dax, die Handlungen von Verad, nachdem man ihm den Dax-Symbionten auf Deep Space Nine wieder entreißen konnte usw.
Über fast jeden dieser genannten Punkte gäbe es so viel zu sagen, daß diese Buchbesprechung unglaubliche Ausmaße annehmen könnte. Jedes dieser vielen Elemente trägt seinen Teil dazu bei, daß "The Lives of Dax" für mich zu einem wahrlich unvergeßlichen Erlebnis geworden ist. Einige Sachen möchte ich nun herauspicken, ohne damit andeuten zu wollen, daß die anderen weniger interessant oder weniger gut geschrieben sind.
Als Ezri Vic erzählt, wie sie zu Dax gekommen ist, kann man richtig mit ihr mitfühlen. Ezri hatte ihr Leben lang überhaupt kein Interesse daran, jemals zu einem Symbionten zu kommen. Sie ist eine von ganz wenigen Trill, die die entsprechenden Tests und Untersuchungen nie absolviert hat. Es ist zwar kein Gesetz, daß man das durchmachen muß, dennoch wird es aber von der Gesellschaft auf Trill erwartet. Und gerade Ezri, die diesem Druck der Gesellschaft nie nachgegeben hat, ist schließlich die einzige Trill an Bord der Destiny, als für Dax sofort ein neuer Wirt gefunden werden muß. Und so hat sie die Wahl zwischen einer Vereinigung mit Dax und ein Leben lang mit dem Bewußtsein leben zu müssen, für den Tod von Dax verantwortlich zu sein. Diese ganzen Ereignisse und der unglaubliche Druck auf Ezri kommen unheimlich gut herüber und haben für mich fast wie eine Art Vergewaltigung gewirkt.
Lelas Erlebnisse als Jungpolitikerin zeigen recht schön den Zustand der Gesellschaft auf Trill zu dieser Zeit. Die Trill isolierten sich über lange Zeit immer sehr stark. Der Grund dafür sind die Symbionten, die man vor jeder denkbaren Gefahr so gut wie nur irgendwie möglich schützen möchte. Und da Fremde unter Umständen eine solche Gefahr darstellen könnten, zieht man sich lieber zurück und vermeidet jeden Kontakt mit ihnen. Auch die restlichen Geschichten kommen immer wieder einmal auf diese Isolierungspolitik zurück und zeigen somit gemeinsam, wie sich Trill langsam ein wenig öffnet.
Sehr berührend ist das Ende von "Infinity", der Geschichte rund um Torias Dax. Nachdem der Transwarp-Testflug kräftig schiefgegangen ist, ist Torias in keinem sehr guten Zustand. Um den Symbionten Dax zu retten, muß er Torias so schnell wie möglich entnommen werden. Als dies geschehen ist, scheint sich niemand mehr so wirklich für den noch für kurze Zeit dahinvegetierenden Wirt zu interessieren. Außer seiner Frau Nilani Kahn, die bei ihm bleibt. Obwohl das in diesem Moment von der Geschichte eigentlich gar nicht in irgendeiner Form betont wird, fragt man sich hier, ob man sich bei den Trill nicht doch vielleicht etwas zu wenig um die Wirte kümmert. Der Symbiont soll natürlich nicht mit dem Wirt sterben, aber bei mir ist eben der Eindruck entstanden, daß man einfach akzeptiert hat, daß der Wirt nach der Entnahme des Symbionten stirbt, und daß man gar nicht mehr wirklich versucht, hier doch noch einen Ausweg zu finden. Ironischerweise stellt sich dann in der Geschichte mit Jadzia heraus, daß es Kriminelle sind, die eine Möglichkeit entwickeln, den Wirt weiterleben zu lassen.
Jorans Auftritt ist auf eine eigene Art und Weise äußerst faszinierend. Diese Geschichte von S.D. Perry und Robert Simpson bietet einen Einblick in die Psyche des Killers und zeigt so seine Motivation und auch seine große Frustration über eine Gesellschaft, die ihn nicht versteht. Und so ist es dann fast schon ein tragischer Moment, als Joran kurz vor seinem Tod bewußt wird, daß sich niemand an ihn erinnern wird, weil man dafür sorgen wird, daß auch Dax keine Erinnerungen an seine Zeit in Joran hat.
"The Lives of Dax" ist gewissermaßen eine Achterbahn der Emotionen und die spannende, berührende und faszinierende Zusammenfassung eines für menschliche Verhältnisse extrem langen Lebens, das sich über viele Jahrhunderte erstreckt. Die Autoren, die an diesem Buch mitgearbeitet haben, haben ausnahmslos tolle einzelne Geschichten geschrieben, die gemeinsam eine große Geschichte ergeben. Dieses Buch schafft es, das ganze Potential einer Figur wie Dax auszuschöpfen, was der TV-Serie "Star Trek: Deep Space Nine" nie wirklich gelungen ist und in diesem Rahmen vermutlich auch gar nicht möglich gewesen wäre.
Star-Trek-Fans, die "Deep Space Nine" nicht so mögen, könnten mit diesem Buch dennoch viel Freude haben, da es nicht primär Elemente aus dieser Serie beinhaltet oder weiterverarbeitet, sondern sich voll auf eine Figur stützt. Unter Umständen könnte man sogar sagen, daß "The Lives of Dax" mehr mit der Classic-Serie zu tun hat. Schließlich begegnet man darin sehr vielen Figuren, die in dieser Serie und den Classic-Kinofilmen dabei waren. Eine kleine "Verbindung" gibt es übrigens auch mit "Star Trek: Voyager". In der Curzon-Geschichte taucht nämlich am Rande ein gewisser Admiral Janeway, vermutlich Captain Kathryn Janeways Vater, auf.
Lob haben sich die an der Entstehung dieses Buches Beteiligten auch dafür verdient, daß sie offenbar sehr genau darauf geachtet haben, keinen Informationen aus den TV-Serien zu widersprechen. Sie haben im Gegenteil diese Informationen dazu benutzt, rund um diese kleinen "Happen" Geschichten zu konstruieren, die die zuvor bekannten Fakten mit vielen Details ausschmücken. Wenn man sich in der Encyclopedia die Einträge zu den diversen Dax-Wirten durchliest, bemerkt man, daß vieles davon in "The Lives of Dax" eingebaut wurde.
Fazit: "The Lives of Dax" ist eigentlich eine völlig eigene Kategorie von Star-Trek-Buch. Es hat mich vom Anfang bis zum Ende begeistert und fasziniert und ist mit Sicherheit eines der absolut besten Star-Trek-Bücher, die ich je gelesen habe.
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